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Corona bei Tönnies - Beschränkungen auch für Kreis Warendorf

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Bäder, Kinos und Bars zu: Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies gelten nun in den Kreisen Gütersloh und Warendorf ähnliche Beschränkungen wie im März.

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies schränken die Behörden in Nordrhein-Westfalen das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh und auch im Nachbarkreis Warendorf massiv ein. Mehr als 640.000 Einwohner sind in der Region rund um die größte deutsche Fleischfabrik betroffen.

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Alle Schulen und Kitas schließen

Im öffentlichen Raum dürfen sich die Bewohner eine Woche lang nur noch mit Personen des eigenen Hausstands bewegen oder zu zweit. Außerdem werden Museen, Kinos, Fitnessstudios, Hallenschwimmbäder und Bars geschlossen, wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag mitteilte. Der Kreis Warendorf werde von Donnerstag an zudem alle Schulen und Kitas schließen - in Gütersloh sind sie bereits zu.

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Laschet: "Wir wollen jetzt massiv testen"

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) begründet diese zweite Phase des Locksdowns mit Vorsicht. "Wir wollen jetzt massiv testen, wollen ein klares Lagebild bekommen und dazu gibt es die zweite Stufe des Lockdown", sagte er im ZDF. Grundsätzlich würden aber alle Experten sagen, dass die Bedingungen speziell bei der Zerlegung von Fleisch so seien, "dass die Gefahr eines Ausbruchs besteht".

Die Gesundheitsminister der Länder wollen am Mittwoch in einer Telefonkonferenz über ein gemeinsames Vorgehen nach den massenhaften Corona-Neuinfektionen beraten, wie Schleswig-Holsteins Landesregierung am Dienstag ankündigte. Denn schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Ausbruch in NRW Auswirkungen auf die Urlaubsplanung vieler Menschen - vor allem in der Region - haben dürfte.

Archiv: Schleswig-Holstein, St.Peter-Ording: Strandkörbe stehen bei blauem Himmel am Nordseestrand.

Corona-Beschränkungen - Wohin Gütersloher nicht mehr reisen dürfen 

In den Kreisen Gütersloh und Warendorf gelten kurz vor den Ferien nun neue Corona-Auflagen - auch für Reisen. Was sagen Politik, Mediziner und Bevölkerung?

von Katja Belousova

Über 1.500 infizierte Tönnies-Mitarbeiter

Grund für den Schritt ist der Corona-Massenausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies. Beim Schlachtbetrieb des Marktführers im westfälischen Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh hatten sich mehr als 1.550 Beschäftigte nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Viele von ihnen leben im Nachbarkreis Warendorf - deshalb war auch dort am Dienstag ein wichtiger Schwellenwert für Neuinfektionen überschritten worden.

Wenige Stunden zuvor hatte Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, noch angekündigt, die Einschränkungen für den Kreis Warendorf würden "nicht flächendeckend" sein, sondern nur für Orte gelten, die an den Kreis Gütersloh grenzen. Auch Warendorfs Landrat Olaf Gericke (CDU) hatte noch am Morgen betont, ein Lockdown im Kreis sei nicht nötig.

Lockdown gilt eine Woche

Der Lockdown gilt zunächst für eine Woche. Bis zum 30. Juni erwartet die Landesregierung Klarheit, inwieweit sich das Virus womöglich auch bei Menschen, die nicht bei Tönnies arbeiten, ausgebreitet hat.

Laumann bat die betroffenen Bewohner der Kreise um Verständnis. "Ohne die Maßnahmen wären die Belastungen am Ende womöglich um ein Vielfaches höher - in den Kreisen Gütersloh und Warendorf, in den benachbarten Kreisen und Städten sowie in den anderen Teilen unseres Landes", sagte er.

Armin Laschet mit Mundschutz bei einer Pressekonferenz

Reaktion auf Corona-Ausbruch - Beschränkungen in Gütersloh wieder in Kraft 

Ministerpräsident Laschet hat nach dem Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik im nordrhein-westfälischen Landkreis Gütersloh Beschränkungen wieder in Kraft gesetzt.

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