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Bolsonaro droht mit WHO-Austritt Brasiliens

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Weltgesundheitsorganisation - Bolsonaro droht mit WHO-Austritt Brasiliens

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Brasilien könnte als nächstes Land aus der WHO austreten. Damit droht Präsident Jair Bolsonaro. Wie US-Präsident Trump wirft auch er der WHO einen zu großen Einfluss Chinas vor.

Die Zahl der Corona-Fälle in Brasilien steigt rasant an. Die Behörden melden knapp 500.000 Infizierte. Die tatsächliche Zahl könnte bis zu 15 Mal höher liegen, fürchten Experten.

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Inmitten der sich zuspitzenden Corona-Krise in Brasilien droht Präsident Jair Bolsonaro mit einem Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Bolsonaro warf der WHO am Freitag vor, eine "parteiische politische Organisation" zu sein. Sollte sie dies nicht ändern, werde sein Land einen Austritt in Betracht ziehen, sagte er vor Journalisten.

Entweder die WHO arbeitet ohne ideologische Voreingenommenheit oder wir sind auch draußen.
Jair Bolsonaro, Präsident Brasiliens

Damit vertritt Bolsonaro eine ähnliche Position wie US-Präsident Donald Trump. Die USA haben sich Ende Mai aus der WHO zurückgezogen. Trump wirft der Organisation vor, vollkommen unter der Kontrolle Chinas zu stehen.

Wir brauchen keine Leute von außerhalb, die uns Tipps bei der Gesundheit hier geben.
Jair Bolsonaro

Pandemie breitet sich in Brasilien weiter aus

In Brasilien wurden nach offiziellen Angaben mittlerweile mehr als 600.000 Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus festgestellt. Mehr als 35.000 Infizierte sind gestorben. Das ist die dritthöchste Zahl weltweit hinter den USA und Großbritannien. Die neuen Todesfälle lagen in Brasilien zuletzt über mehrere Tage auf Rekordniveau.

Unsere ZDF-Korrespondenten berichten aus Brasilien, Argentinien und Peru. Wie geht es den Ländern in der Corona-Krise? Wie ist die Stimmung und welche Pläne haben die Regierungen?

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Schutzmaßnahmen schnell gelockert

Bolsonaro dringt trotzdem darauf, dass die Bundesstaaten die Beschränkungen des öffentlichen Lebens rasch zurückfahren. Nach seiner Darstellung sind die wirtschaftlichen Schäden größer als die Gesundheitsrisiken für die Allgemeinheit. Mit seinen Forderungen löst Bolsonaro im Inland parteiübergreifend scharfe Kritik aus.

Einem Bericht der Zeitung "Folha de S. Paulo" zufolge hatte Brasilien bereits 2019 aufgehört, seine Beiträge an die WHO zu zahlen. Die offenen Forderungen beliefen sich zuletzt auf 33 Millionen US-Dollar.

Vor einem Liniendiagramm steht der Großbuchstabe R. Im Hintergrund sind zwei große, gezeichnete Viren zu sehen.

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