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Kontakte beschränken, Geschäfte öffnen?

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Beratungen zu Corona-Maßnahmen - Kontakte beschränken, Geschäfte öffnen?

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Kanzlerin und Länderchefs beraten über die Corona-Regeln. Erste Überlegungen sind durchgesickert: Demnach bleiben Kontakte weiter beschränkt, erste Geschäfte sollen öffnen.

Bundeskanzlerin Merkel berät mit den Ministerpräsidenten über die Corona-Maßnahmen.

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Bei den Beratungen von Bund und Ländern über weitere Schritte in der Virus-Krise zeichnet sich eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen um zwei Wochen ab. Dies geht aus dem Entwurf einer Beschlussvorlage der Bundesregierung für die Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder hervor.

In dem Papier, das dem ZDF vorliegt, heißt es, die im März bis zunächst zum 19. April "getroffenen Verfügungen werden bis zum 3. Mai verlängert".

Kreise: Geschäfte stufenweise öffnen

Allerdings sind dem Papier zufolge stufenweise Lockerungen vorgesehen. So sollen ab dem 20. April in einem ersten Schritt Geschäfte öffnen wie:

  • Kfz-Händler
  • Fahrradhändler
  • Buchhandlungen
  • Möbel- und Autohäuser
  • Telekommunikationsunternehmen
  • Museen
  • Zoologische und Botanische Gärten
  • Bibliotheken
  • Archive


Alle Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche sollen "unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder öffnen". Friseure sollen sich auf eine Öffnung ab dem 4. Mai vorbereiten - aber eben unter bestimmten Auflagen sowie "unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung". Sogenannte Geisterspiele der Bundesliga sollten erlaubt werden.

Weiterhin geschlossen bleiben demnach:

  • Theater und Konzertveranstaltungen
  • Fitness-Clubs, Sportvereine
  • Restaurants, Bars und Kneipen
  • Messen
  • Freizeitparks
  • Bordelle
  • Sportanlagen und Schwimmbäder
  • Spielplätze

Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen nach den Vorstellungen des Bundes untersagt bleiben. Hotels sollten auch weiterhin "nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung" stehen.

Schulöffnungen erst ab dem 4. Mai?

Der Schulbetrieb soll ab dem 4. Mai schrittweise wieder anlaufen. Dann würden prioritär Schüler "der Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge der allgemeinbildenden sowie berufsbildenden Schulen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen, und die letzte Klasse der Grundschule beschult". Die Kultusministerkonferenz soll bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorlegen.

Was für eine baldige Öffnung der Schulen spricht und was dagegen: ein Pro und Contra.

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2 min
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Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen des laufenden Schuljahres sollten nach entsprechenden Vorbereitungen unmittelbar wieder stattfinden können, heißt es in dem Papier weiter.

Die Notbetreuung in den Kitas werde fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet. Dadurch solle besonders Eltern in zentralen Wirtschaftsbereichen eine Rückkehr in den Arbeitsalltag ermöglicht werden.

Grenzkontrollen bis zum 4. Mai verlängert

Ein Beschluss ist bereits gefallen: Die Kontrollen an deutschen Grenzen werden um weitere 20 Tage verlängert, sagte ein Sprecher des Innenministeriums bei der Bundespressekonferenz. Bis zum 4. Mai werden demnach die Grenzen weiter überwacht - die Übergänge nach Belgien und in die Niederlande dagegen nicht.

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