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Feiern, Reisen, Schule: Was jetzt wo gilt

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Corona-Maßnahmen der Länder - Feiern, Reisen, Schule: Was jetzt wo gilt

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Die Corona-Regeln sind Ländersache. Viele werden mit steigenden Fallzahlen wieder verschärft. Wie sieht es in Ihrem Bundesland aus? Was ist erlaubt? Was verboten? Ein Überblick.

Mund-Nasen-Bedeckung. Symbolbild
In den Bundesländern gelten weiterhin unterschiedliche Corona-Regeln.
Quelle: Tom Weller/dpa

Mit härteren Corona-Auflagen hoffen Bund und Länder, den rasanten Anstieg der Infektionszahlen insbesondere in deutschen Risikoregionen einzudämmen.

Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitgehend in eigener Verantwortung über Einschränkungen oder aber die Lockerung von Auflagen entscheiden.

Hier der aktuelle Stand in den Ländern in ausgewählten Lebensbereichen. Wichtig: Die Regelungen erfolgen unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr.

Bußgelder bei Missachtung der Corona-Regeln

Baden-Württemberg: Die Bußgelder reichen von mindestens 25 Euro für Verstöße gegen die Maskenpflicht auf Schulgeländen, bis hin zu 250 Euro bei Falschangaben bei den Personalien in Gaststätten. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sind mindestens 100 Euro fällig. In Geschäften, Restaurants oder Freizeitparks gilt hier ein Bußgeld von mindestens 50 Euro.

Bayern: Eine Maske ist im ÖPNV für alle Fahrgäste ab sechs Jahren verpflichtend. Nur aus gesundheitlichen Gründen und mit einem ärztlichen Attest sind Ausnahmen möglich. Der Bußgeld-Regelsatz liegt bei 250 Euro im einmaligen Fall und bis 500 Euro bei mehrmaligen Verstößen. Sobald der Grenzwert von 50 Neuinfektionen in einer Region in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner überschritten ist, soll es auf stark besuchten öffentlichen Plätzen eine Maskenpflicht geben. Wer in Gaststätten falsche Angaben macht, muss mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen.

Berlin: In Berliner Bussen und Bahnen wird bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von 50 Euro bis zu 500 Euro erhoben. Von diesem Samstag an müssen die Menschen auch auf Wochenmärkten und bestimmten Einkaufsstraßen wie etwa dem Ku'damm einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch dort droht ein Bußgeld.

Gastwirten, die sich nicht darum kümmern, Name und Telefonnummer ihrer Gäste festzuhalten, drohen Bußgelder. Je nach Schwere der Verstöße können bis zu 5.000 Euro fällig werden. Auch Gästen, die in den Unterlagen falsche Angaben machen, droht Bußgeld.

Brandenburg: In Brandenburg kostet der bewusste Verzicht auf eine Corona-Maske mindestens 50 Euro Bußgeld, bis zu 250 Euro Bußgeld für "notorische Maskenverweigerer". Wer versehentlich keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und der Pflicht nach Aufforderung gleich folgt, soll kein Bußgeld zahlen müssen.

Wer persönliche Angaben in Cafés oder Restaurants zur Nachverfolgung von Kontakten falsch angibt, muss mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

Bremen: Wer in Geschäften oder in Bus und Bahnen ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro rechnen. Wer in einem Restaurant falsche Angaben zur Person macht, kann mit einem Bußgeld von 100 Euro bestraft werden, für Gastwirte gilt ein Bußgeld von 2.500 Euro.

Verstöße gegen die Quarantäne-Auflagen können mit Beträgen zwischen 400 und 4.000 Euro geahndet werden.

Hamburg: Wer bei geltender Maskenpflicht im öffentlichen Raum, also etwa in Geschäften, ohne Mund-Nasen-Bedeckung erwischt wird, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro. In Hamburgs Bussen oder Bahnen ist weiterhin eine Vertragsstrafe von 40 Euro fällig, die aber nun um ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro erhöht werden kann, so dass auch dann insgesamt 80 Euro fällig wären.

Wer sich in Hamburger Bars und Restaurants mit falschen Kontaktdaten in die Corona-Gästelisten einträgt, muss mit 150 Euro Bußgeld rechnen.

Hessen: Wer in Bussen und Bahnen in Hessen keine Abdeckung für Mund und Nase trägt, muss ohne vorherige Ermahnung 50 Euro bezahlen.

Wer einen falschen Namen in Gästelisten von Restaurants oder Kneipen einträgt, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.

Mecklenburg-Vorpommern: Das Mindestbußgeld für Maskenverweigerer in Nahverkehr und Einzelhandel beträgt 50 Euro. Die Obergrenze für Masken-Verstöße liegt bei 150 Euro.

Wer sich in Bars, Cafés und Restaurants mit falschen Kontaktdaten in die Corona-Gästelisten einträgt, muss mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen.

Niedersachsen: In Niedersachsen müssen Maskenverweigerer bis zu 150 Euro zahlen, die Höchstsumme für Verstöße liegt laut Verordnung bei bis zu 25.000 Euro.

Nordrhein-Westfalen: Wer etwa in Supermärkten keine Maske trägt, muss ein Bußgeld von 50 Euro zahlen. Im öffentlichen Nahverkehr sind sogar 150 Euro fällig - ohne zusätzliche Aufforderung. Im Restaurant kostet es 250 Euro, wenn man einen falschen Namen angibt.

Rheinland-Pfalz: Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, muss in Rheinland-Pfalz 50 Euro bezahlen. Wer falsche Namen in Gaststätten hinterlässt und dabei erwischt wird, muss bis zu 150 Euro Bußgeld bezahlen.

Saarland: Für Verstöße gegen die Maskenpflicht müssen bis zu 100 Euro bezahlt werden, bei einem ersten Verstoß können es die Behörden bei einem Verwarngeld von 50 Euro belassen.

Über ein Bußgeld für Gäste bei falschen Namensangaben in Gaststätten wird noch beraten. Bisher drohen Betreibern/Veranstaltern bis zu 500 Euro, wenn sie ihrer Pflicht nicht nachkommen, die Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten.

Sachsen: Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Nahverkehr und in Geschäften wird ein Bußgeld von 60 Euro erhoben. Das Auslegen von Kontaktlisten etwa in Restaurants ist nicht verpflichtend.

Sachsen-Anhalt: Wer in Sachsen-Anhalt gegen die Maskenpflicht verstößt, muss je nach Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit einem Bußgeld von 50 bis 75 Euro rechnen. Die Kreise können entsprechende Regeln erlassen. Das Auslegen von Besucherlisten zum Beispiel in Restaurants ist nicht zwingend.

Schleswig-Holstein: Schleswig-Holstein bittet Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen mit einem Bußgeld von 150 Euro zur Kasse. Außerdem wird ein Bußgeld von 1.000 Euro bei Falschangaben auf Besucherlisten erhoben. In Einzelfällen kann das Bußgeld aber auch niedriger oder höher als 1.000 Euro pro Gast in einem Restaurant sein. Ein Gastwirt muss, wenn er Namenslisten mit falschen Besucher-Angaben hat, mindestens 500 Euro Bußgeld bezahlen. Für die Bußgelder sind die örtlichen Ordnungsämter zuständig.

Thüringen: Menschen, die in Gaststätten falsche Kontaktangaben machen, müssen kein Bußgeld befürchten. Stattdessen muss der Wirt Sorge dafür tragen, dass die Angaben richtig sind. Sind sie offensichtlich falsch, weil zum Beispiel Fantasienamen benutzt wurden, muss der Betreiber oder Inhaber die Bewirtung des Gastes ablehnen. Ansonsten drohen dem Wirt Bußgelder von 500 bis 1.000 Euro.

"maybrit illner“ mit dem Thema "Die Welle brechen – wie weit fährt Deutschland runter?" vom 29. Oktober 2020, um 22:15 Uhr im ZDF.

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Weihnachtsmärkte und andere öffentliche Veranstaltungen

Freizeiteinrichtungen werden ab dem 2. November für vier Wochen geschlossen. Dazu gehören Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks, Saunen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Tanzschulen und Bordelle. Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Welche Regeln zudem in den Ländern gelten.

Baden-Württemberg: Die Entscheidung, ob und wie Weihnachtsmärkte stattfinden, liegt bei den Kommunen.

Bayern: Weihnachtsmärkte sind mit entsprechenden Konzepten und an Orten mit geringen Neuinfektionsraten grundsätzlich möglich. Aber viele Städte haben ihre Märkte bereits abgesagt oder wollen sie mit anderen Konzepten anbieten, zum Beispiel ohne Alkohol. Der berühmte Christkindlesmarkt in Nürnberg findet dieses Jahr nicht statt.

Vom 2. November bis Monatsende werden Veranstaltungen aller Art untersagt - nicht nur wie von Bund und Ländern beschlossen Unterhaltungsveranstaltungen. Ausgenommen sind lediglich Gottesdienste und Demonstrationen.

Berlin: Weihnachtsmärkte sollen unter strengen Vorgaben wie Beschränkung der Gäste und Maskenpflicht stattfinden dürfen. Einige wurden dennoch von den Veranstaltern bereits abgesagt.

Außenanlagen wie Tierparks oder Zoos bleiben geöffnet.

Brandenburg: Weihnachtsmärkte sollen - wenn überhaupt - nur dort stattfinden, wo bestimmte Hygienekonzepte umsetzbar sind. Beispielsweise, wo man mit Gittern den Einlass von Gästen kontrollieren kann. Der große Weihnachtsmarkt in der Landeshauptstadt Potsdam ist bereits abgesagt.

Bremen: Der Bremer Weihnachtsmarkt wurde abgesagt, in Bremerhaven soll er nach Angaben der Stadt stattfinden.

Hamburg: Der sogenannte Winterdom, eine Jahrmarktveranstaltung auf dem Heiligengeistfeld, wurde abgesagt. Ob Weihnachtsmärkte unter Einhaltung von Hygieneauflagen im Freien stattfinden dürfen, ist noch unklar. Senatsvertreter haben schon Zweifel geäußert. Eine Entscheidung dazu wird am 30. November erwartet.

Hessen: Das Land will Weihnachtsmärkte grundsätzlich ermöglichen, die Märkte sollen aber entzerrt und die Stände nach Möglichkeit über die Innenstädte verteilt werden.

Mecklenburg-Vorpommern: Weihnachtsmärkte dürfen laut Landesregierung stattfinden. In Regionen, in denen die Corona-Ampel auf Rot steht, fallen Herbst- und Weihnachtsmärkte jedoch aus.

Niedersachsen: Zur Planung der Weihnachtsmärkte erwarten die Kommunen noch ein Rahmenhygienekonzept vom Landeswirtschaftsministerium. Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund rechnet damit, dass es deutlich weniger Weihnachtsmärkte geben wird.

Nordrhein-Westfalen: Weihnachtsmärkte sind erlaubt, wenn sie etwa umzäunt sind, so dass man die Besucherströme lenken und begrenzen kann. Stehtische mit fest zugewiesenen Plätzen zum Beispiel an Glühweinständen sind erlaubt.

Rheinland-Pfalz: Weihnachtsmärkte sollen möglichst über größere Räume in den Städten verteilt werden. Angedacht sind auch Weihnachtsdörfer mit Kontakterfassung und begrenzter Personenzahl.

Saarland: Zur Veranstaltung von Weihnachtsmärkten gibt es noch keine konkreten Verordnungen.

Sachsen: Wegen der unterschiedlichen Entwicklung im Land soll es keine einheitliche Corona-Regelung für Weihnachtsmärkte geben. Grundsätzlich können die Märkte bei Genehmigung entsprechender Hygienekonzepte aber bis zum 6. Januar 2021 öffnen.

Sachsen-Anhalt: Aus aktueller Sicht könnten Weihnachtsmärkte mit Hygienekonzept stattfinden.

Schleswig-Holstein: Es ist unklar, ob Weihnachtsmärkte stattfinden können. In Schleswig-Holstein ist für Weihnachtsmärkte ein Hygienekonzept nötig. Ordner müssen zudem dafür sorgen, dass die Abstände eingehalten werden und Besucher müssen Kontaktdaten angeben.

Thüringen: Weihnachtsmärkte sollen unter bestimmten Auflagen möglich sein. Nach einer vom Gesundheitsministerium ausgearbeiteten Regelung soll auch Glühwein ausgeschenkt werden können. Starken Alkohol sowie Glühwein mit Schuss soll es aber nicht geben. Der Weihnachtsmarkt in Erfurt wurde abgesagt.

Diesen Regionen droht erneut der Lockdown

Obergrenze überschritten -
Wie die Situation in Ihrer Region aussieht
 

Ob Corona-Maßnahmen gelockert oder verschärft werden, hängt auch von der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz ab. Eine Karte zeigt, ob die Obergrenze in Ihrer Region eingehalten wird.

von Simon Haas

Private Feiern und Treffen in der Öffentlichkeit

Bundesweit gilt: In der Öffentlichkeit dürfen sich ab dem 2. November nur noch Angehörige von zwei Haushalten treffen - maximal zehn Personen. Feiern in Wohnungen und privaten Einrichtungen werden als "inakzeptabel" bezeichnet. Wie die einzelnen Bundesländer das umsetzen:

Baden-Württemberg: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige von zwei Haushalten treffen - maximal zehn Personen. Die Beschränkung soll auch im privaten Raum gelten.

Bayern: Es dürfen sich nur noch höchstens zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. In Bayern gilt die Regelung nicht nur wie von Bund und Ländern beschlossen im öffentlichen Raum, sondern auch explizit für private Räume.

Berlin: Kinder bis zwölf Jahren sind von der Regel, dass sich nur noch Angehörige von zwei Haushalten und maximal zehn Personen treffen dürfen, ausgenommen.

Brandenburg: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Bremen: In Bremen dürfen zu privaten Treffen und Feiern höchstens zehn Menschen zusammenkommen. Der Senat empfiehlt dringend, dass nur Personen aus maximal zwei Haushalten an Feiern teilnehmen. Außerhalb der eigenen Wohnung dürfen sich maximal fünf Personen treffen, ausgenommen sind Zusammenkünfte von Personen aus zwei Haushalten. Der Senat will bei dieser Regelung bleiben, die von den Beschlüssen von Bund und Ländern abweicht.

Hamburg: Für Feiern oder Zusammenkünfte im privaten oder öffentlichen Raum verschärfte der Senat die Regeln: Es dürfen sich nur noch zehn Personen aus zwei Hausständen treffen. Die Begrenzung auf zwei Hausstände gilt nicht für familiäre Beziehungen jeder Art, also auch nicht für Patchwork-Familien.

Hessen: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Mecklenburg-Vorpommern: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Niedersachsen: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Nordrhein-Westfalen: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Rheinland-Pfalz: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Saarland: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Sachsen: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Sachsen-Anhalt: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Schleswig-Holstein: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Thüringen: Es gelten die vom Bund beschlossenen Regeln, dass sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen.

Die Politik hat intensiv appelliert, bevor sie die Corona-Regeln verschärft hat. Dass die Betroffenen jetzt Hilfe bekommen, sei wichtig, so Alena Buyx, Vorsitzende des Ethikrates.

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Schulen und Kitas

Baden-Württemberg: An weiterführenden Schulen gilt Maskenpflicht auch im Unterricht. Während der Pause darf die Maske im Freien abgenommen werden, wenn der Abstand zu anderen mindestens 1,5 Meter beträgt. Kitas können öffnen, dort müssen die Kinder aber in festen Gruppen betreut werden.

Bayern: Es gibt mehrstufige Pläne für Schulen, Kindergärten und Co., wie es abhängig vom lokalen Pandemie-Verlauf weitergeht. Die generelle Maskenpflicht für alle Schüler weiterführender Schulen und Lehrer im Unterricht ist aufgehoben. Beim Überschreiten des 35er-Werts gilt die Pflicht künftig automatisch auch im Schulunterricht ab der fünften Klasse, beziehungsweise bei Überschreiten des 50er-Werts kann sie auch an Grundschulen verhängt werden. Allerdings setzt zum Beispiel die Stadt München trotz höherer Werte diese Maskenpflicht nicht um, weil es bisher keinen größeren Ausbruch in einer Grundschule gegeben hat.

Berlin: Seit dem Ende der Herbstferien gilt eine Maskenpflicht für Schüler der Oberstufe und Berufsschüler auch im Unterricht. Seit dem Ende der Sommerferien gilt diese bereits für alle Lehrkräfte und Schüler in den Schulgebäuden auf Fluren, in der Toilette, in Aufenthalts- und Begegnungsräumen.

Brandenburg: In Schulen und Horten gilt eine Maskenpflicht für Schüler und Lehrer auf Fluren, in Gängen, Treppenhäusern und beim Anstehen vor Mensen, nicht aber in Klassenräumen und Schulhöfen. Abstandsregeln gelten nicht für Schüler, sie sollen aber so sitzen, dass enge Kontakte minimiert werden. Kitas sind für alle Kinder offen.

Bremen: Weil Bremen den kritischen Wert von 50 Infektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei weitem überschreitet, treten ab 26. Oktober einige Verschärfungen in Kraft. Die Maskenpflicht gilt in der Oberstufe und in Berufsschulen in allen Räumen, an der Mittelstufe nur außerhalb der Klassenräume. Die klassenübergreifenden Gruppen etwa für Pausen und Ganztagsbetreuung werden von 120 Schülerinnen und Schülern auf 60 Kinder verkleinert. An den Kitas bleibt es bei Kohorten mit bis zu 60 Kindern.

Hamburg: Berufsschüler und Oberstufenschüler von allgemeinbildenden Schulen müssen auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Alle Klassenräume werden alle 20 Minuten für wenige Minuten gelüftet. Bereits seit Beginn des Schuljahres gilt eine Maskenpflicht bereits für das Schulgelände. Ausgenommen sind Grundschulen.

Hessen: Schüler und Lehrer müssen auf dem Schulgelände eine Alltagsmaske tragen, aber nicht während des Unterrichts. Kommunen können aber bei einem lokalen Anstieg der Infektionszahlen eine Maskenpflicht auch im Unterricht anordnen. Die Kitas haben geöffnet. Es handelt sich jedoch um einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen. Ein Betretungsverbot gilt weiterhin für Kinder und Personal mit Covid-19-Krankheitssymptomen.

Mecklenburg-Vorpommern: Schüler und Lehrer müssen auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn der vorgeschriebene Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann. Die Maskenpflicht gilt ab Klasse fünf. In den Klassenräumen selbst muss kein Mundschutz getragen werden. Das kann sich auf Anweisung der zuständigen Gesundheitsämter regional ändern, sobald mehr als 50 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen registriert werden.

Niedersachsen: Im Unterricht müssen Schüler keine Masken tragen. Mit dem Ende der Herbstferien empfiehlt das Kultusministerium seit dieser Woche das Maskentragen auch im Unterricht ab der fünften Klasse, wenn die Schule in einem Corona-Hotspot mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche liegt. Maskenpflicht kann außerhalb des Unterrichts bestehen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel in Fluren und Treppenhäusern.

Nordrhein-Westfalen: An den Schulen gilt wieder eine Maskenpflicht auch während des Unterrichts - Ausnahmen gibt es lediglich für Grundschüler. Außerdem soll in den Klassenräumen alle 20 Minuten ordentlich gelüftet werden.

Rheinland-Pfalz: Schüler müssen außerhalb des Klassenzimmers eine sogenannte Alltagsmaske tragen. Kommunen können bei steigenden Infektionszahlen aber auch eine Maskenpflicht während des Schulunterrichts anordnen. Die Kitas befinden sich im Regelbetrieb.

Saarland: Das Hygienekonzept in den Schulen sieht vor, dass die Schüler während des Unterrichts und in Pausen unter freiem Himmel keine Alltagsmasken tragen müssen, im Schulgebäude aber prinzipiell schon. Die Kitas sind wieder im Regelbetrieb.

Sachsen: In Schulgebäuden muss in Regionen ab dem Wert von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche eine Maske getragen werden, nicht aber im Unterricht.

Sachsen-Anhalt: Aktuell können die Schulleitungen festlegen, ob und wo ein Mund-Nasen-Schutz auf dem Schulgelände getragen werden muss.

Schleswig-Holstein: Es gilt eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände. Zudem muss im Unterricht seit den Herbstferien ab der 5. Klasse eine Maske getragen werden. Diese Regelung war bislang bis zum 1. November befristet. Am Dienstag kündigte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) jedoch eine Verlängerung um drei Wochen an. Zudem soll die Maskenpflicht auch auf Grundschulen ausgeweitet werden - allerdings nur in Regionen, in denen der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten wurde. Die Neuregelungen sollen zum Wochenende in Kraft treten.

Thüringen: Schüler und Lehrer müssen im Unterricht keine Masken tragen. Mund-Nasen-Bedeckungen sind aber in Situationen Pflicht, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen.

Heute startet in Schleswig-Holstein wieder die Schule. Ab der fünften Klasse gilt eine allgemeine Maskenpflicht. Auch in Grundschulen wird nach einer Corona-konformen Lösung gesucht.

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Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregelungen

Bundesweit gilt ab dem 02. November: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen. Was darüber hinas in den einzelnen Bundesländern gilt:

Baden-Württemberg: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Bayern: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Berlin: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Brandenburg: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Bremen: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Hamburg: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Hessen: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Mecklenburg-Vorpommern: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen. Touristen müssen spätestens bis zum 5. November aus Mecklenburg-Vorpommern abreisen. Grundsätzlich dürfen vom 2. November an für den restlichen Monat keine Gäste mehr für touristische Zwecke aufgenommen werden.

Niedersachsen: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen. Urlauber, die bereits vor dem 2.11. angereist sind, müssen ihren Aufenthalt nicht abbrechen.

Nordrhein-Westfalen: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Rheinland-Pfalz: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Saarland: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Sachsen: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Sachsen-Anhalt: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Schleswig-Holstein: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Thüringen: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.

Nachrichten | heute journal -
„Wir sitzen alle im selben Boot“
 

Alle Altersgruppen seien von Corona betroffen, sagt die Moderatorin und Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim. Alt gegen Jung ausspielen mache daher keinen Sinn. Alle müssten an einem Strang ziehen im Kampf gegen das Virus.

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Demonstrationen

Baden-Württemberg: Versammlungen sind erlaubt - allerdings mit Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes, zum Beispiel zu Abständen oder Höchstteilnehmerzahlen.

Bayern: Über Demonstrationen soll im konkreten Einzelfall entschieden werden. Versammlungsorte müssen genügend Platz für den Mindestabstand bieten. Bei größeren Versammlungen ab 200 Personen unter freiem Himmel gilt in Bayern regelmäßig eine Maskenpflicht. Trotz des am 2. November in Kraft tretenden Veranstaltungsverbots dürfen Demonstrationen weiter stattfinden.

Berlin: Für Demonstrationen gilt keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Bei Kundgebungen mit mehr als 100 Teilnehmern müssen diese Masken tragen. Die Pflicht soll auch bei einer geringeren Teilnehmerzahl gelten, wenn bei der Demonstration skandiert oder gesungen wird.

Brandenburg: Demonstrationen im Freien sind ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich, aber der Mindestabstand muss eingehalten und der Zutritt gesteuert werden.

Bremen: Versammlungen müssen angezeigt werden und können zum Infektionsschutz behördlich verboten, beschränkt oder mit Auflagen versehen werden.

Hamburg: Versammlungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sind grundsätzlich untersagt. Es können aber Ausnahmegenehmigungen für größere Versammlungen erteilt werden.

Hessen: Demonstrationen sind unter Auflagen erlaubt.

Mecklenburg-Vorpommern: Demonstrationen im Freien sind mit bis zu 500 Teilnehmern erlaubt, in Ausnahmefällen nach besonderer Genehmigung auch mit bis zu 1.000 Teilnehmern.

Niedersachsen: Demonstrationen unter freiem Himmel können ohne Ausnahmegenehmigung stattfinden.

Nordrhein-Westfalen: Demonstrationen sind grundsätzlich erlaubt - bei Einhaltung der Abstandsregeln und einer Höchstzahl an Teilnehmern, gerechnet auf die Gesamtfläche.

Rheinland-Pfalz: Demonstrationen im Freien sind unter Auflagen möglich.

Saarland: Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes unter freiem Himmel sind unter Auflagen erlaubt.

Sachsen: Kundgebungen sind nicht auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern begrenzt.

Sachsen-Anhalt: Demonstrationen sind möglich, wenn die Versammlungsbehörde sie zusammen mit dem Gesundheitsamt erlaubt. Eine pauschale Höchstgrenze für Teilnehmer gibt es nicht.

Schleswig-Holstein: Versammlungen und Demonstrationen sind mit bis zu 500 Teilnehmern im Freien und mit bis zu 250 in geschlossenen Räumen möglich.

Thüringen: Demonstrationen ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl sind möglich.

Dienstleistungen

Ab dem 2. November gilt: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen, weil hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten oder Fußpflege sind weiter möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet. Lediglich in Sachsen-Anhalt sollen alle Betriebe der Körperpflege offen bleiben, auch Kosmetik- und Sonnenstudios.

Weitere Infos zu den Regelungen in Ihrem Bundesland finden Sie auf den Seiten der Ministerien. Diese haben wir für Sie hier zusammengestellt:

Vor einem Liniendiagramm steht der Großbuchstabe R. Im Hintergrund sind zwei große, gezeichnete Viren zu sehen.

Nachrichten | Panorama -
Corona-Daten einfach erklärt
 

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

Infografik: Wo ist die Corona-Pandemie auf dem Rückzug?

Aktueller Tracker für Landkreise -
Wo ist Corona auf dem Rückzug?
 

Wo steigt die Corona-Inzidenz in Deutschland, wo sinkt sie? In unserem tagesaktuellen Tracker sehen Sie, wie sich die Inzidenz in Ihrem Landkreis entwickelt.

von Robert Meyer
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