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Corona: Bundeswehr soll Großstädten helfen

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Experten für Gesundheitsämter - Corona: Bundeswehr soll Großstädten helfen

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Experten von Bundeswehr und RKI sollen - bei Bedarf - die Städte unterstützen, die mit steigenden Corona-Fallzahlen zu kämpfen haben. Das kündigte Bundeskanzlerin Merkel an.

Immer mehr Neuinfektionen und Grenzwert-Überschreitungen vor allem in deutschen Großstädten. Politik und Gesundheitsexperten fordern von den Bürgern, die Corona-Regeln einzuhalten.

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Um die steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den deutschen Großstädten zu bremsen, soll die Bundeswehr die Städte bei der Nachverfolgung von Infektionsketten stärker unterstützen. Das vereinbarten die Oberbürgermeister der elf größten Städte und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Freitag bei einer Schaltkonferenz zur Corona-Lage.

Auf Wunsch Bundeswehr-Experten

In dem gemeinsamen Beschluss heißt es, spätestens bei 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen entsende die Bundeswehr auf Bitten der Städte Experten, um mit den Kommunen zu beraten, wie sie unterstützt werden können. Den Städten ist dabei wichtig, dass die Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung durch die Bundeswehr möglichst durch längerfristig eingesetztes Personal erfolgt und die Rotationszeiten entsprechend verlängert werden.

In den Gesundheitsämtern wird zur Nachverfolgung von Infektionsketten zurzeit jede Hand gebraucht. Die Bundeswehr hält dafür 15.000 Soldaten zur Unterstützung bereit.

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Auch Fachleute des Robert Koch-Instituts sollen bei einem Infektionsgeschehen von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in die Krisenstäbe der entsprechenden Großstädte entsendet werden. Sie sollen dort die Gesundheitsämter beraten.

Die Städte wollen außerdem selbst dafür sorgen, zusätzliche Helfer für die Gesundheitsämter zu rekrutieren und zu schulen, etwa aus der Verwaltung oder durch einen Einsatz von Studierenden.

Merkel: Corona unter Kontrolle halten

Ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen gelten Regionen als Corona-Risikogebiete, in denen weitere Beschränkungen erlassen werden können.

Merkel sagte nach den Beratungen, die Großstädte seien entscheidend, um die Corona-Pandemie unter Kontrolle zu halten. Es müsse das Ziel sein, die Infektionen in einem Bereich zu halten, wo möglichst jede einzelne nachverfolgt werden könne. Wenn die Gesundheitsämter dies nicht mehr schaffen könnten, bestehe die Gefahr, dass sich das Virus unkontrolliert ausbreite, sagte die Kanzlerin.

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