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Steigende Corona-Fallzahlen - Laschet will CDU-Parteitag verschieben

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Angesichts steigender Corona-Fallzahlen plädiert Armin Laschet für eine Verschiebung des CDU-Parteitags. Die Parteien müssten jetzt Vorbild sein und Kontakte reduzieren.

Armin Laschet (CDU) während einer Debatte über die Parteinachfolge von Angela Merkel.
Armin Laschet (CDU) während einer Debatte über die Parteinachfolge von Angela Merkel.
Quelle: ADAM BERRY/POOL/EPA-EFE/Shutterstock

Unter dem Eindruck der steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland erklärt sich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet offen für eine Absage des geplanten CDU-Bundesparteitags Anfang Dezember in Stuttgart.

Kräfte für Kampf gegen Corona sparen

"Dieser Parteitag ist jetzt nicht unbedingt erforderlich, kann verschoben werden", sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag".

Wir müssen alle Kraft, Energie und Anstrengungen jetzt auf die Bekämpfung der Pandemie richten.
Armin Laschet

Alle anstehenden Fragen könnten auch nach dem Winter entschieden werden. "In der gegenwärtigen und absehbaren Lage sind größere Parteiveranstaltungen nicht möglich und nicht vermittelbar."

Laschet: Parteien müssen Vorbild sein

"Die Menschen in Deutschland haben weniger denn je ein Verständnis dafür, dass Parteien sich nun mit sich selbst beschäftigen." Parteien müssten Vorbild sein. Was die Parteien von den Bürgern erwarteten, müssten sie auch selbst einhalten - nämlich Kontakte zu reduzieren, wo es nur gehe, forderte der NRW-Ministerpräsident.

Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus sagte der Zeitung, so lange die Zahl der Neuinfektionen auf hohem Niveau weiter steige, sei an einen Parteitag nicht zu denken.

Noch 10 Wochen - dann findet der CDU-Parteitag statt und mit ihm die Wahl des neuen Parteivorsitzenden. Merz, Röttgen oder das Team Laschet/Spahn? Alle haben sich in den letzten Monaten bereits in Stellung gebracht, doch einen klaren Favoriten gibt es …

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Laschet, Merz und Röttgen konkurrieren

Bei dem Parteitag soll ein Nachfolger für die scheidende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer gewählt werden. Auf den Posten bewerben sich Laschet sowie die CDU-Politiker Friedrich Merz und Norbert Röttgen.

Das Blatt berichtete zudem, CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak wolle den Führungsgremien seiner Partei am Montag ein Konzept vorstellen, wie im Dezember doch abgestimmt werden könne.

CDU plant jetzt dezentralen Parteitag

Der Plan, der von den CDU-Hausjuristen und Experten aus dem Innenministerium abgesegnet sei, sehe einen dezentralen Parteitag vor. Die CDU würde sich dann nicht wie bisher geplant mit 1.001 Delegierten in Stuttgart treffen, sondern mit je 100 bis 200 Delegierten in acht bis zehn Hallen in Deutschland.

Die Reden der Kandidaten würden überall übertragen, die Auszählung aber in jeder Halle notariell beaufsichtigt erfolgen. "Bild" hatte zuletzt berichtet, am Montag würden Präsidium und Vorstand der CDU verschiedene Szenarien vorgestellt.

Man sieht verschiedene Menschengruppen, also Cluster, die mit dem Corona-Virus (symbolisch) infiziert sind.

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Wie Corona-Cluster entstehen
 

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