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Kritik an Gesundheitsministerin - CSU verteidigt Huml gegen Pannen-Vorwürfe

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Wegen Pannen bei Corona-Tests für Reiserückkehrer steht Bayerns Gesundheitsministerin Huml in der Kritik. Doch die CSU steht hinter ihr - und weist Vorwürfe der Opposition zurück.

In der Debatte um die verzögerte Bekanntgabe von Corona-Testergebnissen in Bayern weist die CSU Vorwürfe der Opposition zurück. "Sie wollen skandalisieren, wo es keinen Skandal gibt", sagte der CSU-Generalsekretär und Landtagsabgeordnete Markus Blume in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses. Er macht deutlich, dass für die CSU ein Rücktritt von Gesundheitsministerin Melanie Huml nach wie vor nicht infrage komme:

Es geht Ihnen nicht um Menschen, sondern um Köpfe, die sie rollen sehen wollen.
CSU-Generalsekretär Markus Blume

Huml verteidigte die bayerische Teststrategie und bat für die Pannen bei der Übermittlung der Ergebnisse um Entschuldigung.

46 positiv Getestete weiter nicht identifiziert

Hintergrund der Sondersitzung sind massive Probleme bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen. Insgesamt erfuhren 44.000 Personen ihre Testergebnisse nicht oder nur stark verzögert, darunter auch 949 positiv Getestete. 46 davon konnten etwa wegen fehlender oder falscher Personendaten oder Telefonnummern bis heute nicht identifiziert werden.

Am Dienstag war zudem bekannt geworden, dass Huml und ihr Ministerium bereits am Montag vergangener Woche per E-Mail über die Verzögerungen bei den Ergebnis-Übermittlungen informiert worden waren. Söder und der Öffentlichkeit hatte Huml dies aber erst zwei Tage später mitgeteilt. Zur Begründung sagte sie, dass die ganze Dimension erst am Mittwoch erkennbar war, als klar war, dass die Personen nicht wie zunächst gehofft noch schnell informiert werden konnten.

Die Opposition sieht das anders - sie wirft der Regierung Unfähigkeit und eine unnötige Verzögerung vor. Auch der Rücktritt der Ministerin wurde bereits gefordert.

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