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Vor den Herbstferien - Corona-Zahlen bei Deutschlands Nachbarn

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Tschechien und Polen melden Corona-Rekorde - und bald stehen Herbstferien in Deutschland an. Wie sieht das Infektionsgeschehen bei Deutschlands Nachbarn aus?

Drive-In-Corona-Testung in Warschau.
Drive-In-Corona-Testung in Warschau - in Polen sind die Neuinfektionen zuletzt stark angestiegen.
Quelle: Leszek Szymanski/PAP/dpa/Symbolbild/Archiv

Kommende Woche beginnen in einigen Bundesländern die Herbstferien. Zwar hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) appelliert, den Herbst- und Winter-Urlaub angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie in Deutschland zu verbringen. Dennoch werden Einige auch in benachbarte Länder reisen. Wie die Fallzahlen dort aussehen - ein Überblick.

Polen

Die Zahl der Neuinfektionen in Polen hat den dritten Tag in Folge einen Rekordwert erreicht. Am Samstag verzeichneten die Behörden 2.367 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. Erst am Freitag wurde der bisherige Rekordwert seit Beginn der Pandemie erfasst, er lag bei 2.292 Neuinfektionen.

Tschechien

Auch in Tschechien steigen die Infektionszahlen weiter im Rekordtempo an. Für Freitag meldete das Gesundheitsministerium 3.793 Neuinfektionen, die Gesamtzahl steigt damit auf 78.051. Ab Montag gilt in dem Land mit seinen 10,7 Millionen Einwohnern für 30 Tage der Ausnahmezustand, um die Ausbreitung einzudämmen.

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Österreich

Der Anstieg der Corona-Fälle in Österreich hat sich deutlich verlangsamt. Laut Daten des Gesundheitsministerium kamen am Freitag 923 Neuinfektionen hinzu. Demnach sind 8.578 Menschen aktiv mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert.

Nachdem sich die Ansteckungszahlen vor rund einem Monat schlagartig verdoppelt hatten, blieben sie seit Mitte September weitgehend konstant.

Schweiz

Das Schweizer Gesundheitsministerium meldete am Freitag 552 Neuinfektionen bei insgesamt 54.384 laborbestätigten Fällen seit Beginn der Epidemie. Die Infektionszahlen waren in der Schweiz seit Juli gestiegen. Gemessen an der Bevölkerung lagen sie deutlich höher als in Deutschland.

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Frankreich

In Frankreich stieg die Zahl der Coronavirus-Fälle am Freitag binnen 24 Stunden um 12.148 Fälle. Damit haben sich nahezu 590.000 Menschen angesteckt. 136 weitere Coronavirus-Tote werden gemeldet. Die Gesamtzahl der tödlichen Krankheitsverläufe steigt damit auf 31.155.

Die Bundesregierung hat am Freitag weitere Regionen in dem Nachbarland zu Risikogebieten erklärt, damit ist nun fast ganz Frankreich als solches eingestuft. Das Land ist besonders hart von der Pandemie betroffen. In vielen Städten gilt die Maskenpflicht deshalb auch unter freiem Himmel.

In Frankreich ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen mit über 16.000 auf einem neuen Höchststand. Woran liegt das? Zeitgleich regt sich regional der Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung in Paris.

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Luxemburg

In Luxemburg gibt es laut Regierung 115 Neuinfektionen, wobei diese Zahl vom Donnerstag stammt. Damit steigt die Zahl an Infektionen laut Johns Hopkins Universität auf insgesamt 8.709 Fälle.

Belgien

In Belgien gibt es laut Regierung 124.234 bestätigte Corona-Fälle. Zuletzt gab es 307 Neuinfektionen, auch diese Zahl stammt allerdings vom Donnerstag. Die Bundesregierung hat für ganz Belgien eine Reisewarnung ausgesprochen.

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Niederlande

In den Niederlanden gibt es aktuell laut Johns Hopkins Universität 137.136 Corona-Fälle. Die Bundesregierung hat gestern große Teile des Landes als Risikogebiet eingestuft. Die Ausweisung zum Risikogebiet und die damit verbundenen Reisewarnungen bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine abschreckende Wirkung auf Touristen haben.

Dänemark

In Dänemark sind laut Johns Hopkins Universität derzeit 29.788 Corona-Fälle bekannt. Teile des Landes hat das Auswärtige Amt als Risikogebiete eingestuft. Eine Übersicht dazu finden Sie hier:

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