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EU-Ratschef nach Corona-Gipfel - "Wir müssen die Ärmel hochkrempeln"

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Zu Anfang der Pandemie machte in der EU jeder seins. Inzwischen geben sich die 27 Staaten mehr Mühe. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt eine große Sorge.

Im Kampf gegen die dramatische zweite Corona-Welle proben die EU-Staaten den Schulterschluss. "Wir sitzen alle im selben Boot", sagte EU-Ratschef Charles Michel nach einem Videogipfel der 27 EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend. "Wir müssen die Ärmel hochkrempeln und an einem Strang ziehen", fügte er hinzu.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte ein koordiniertes Vorgehen und warnte vor allem vor erneuten Grenzschließungen im Binnenmarkt.

Konkret verabredeten die Staats- und Regierungschefs in der rund dreistündigen Sitzung:

  • gemeinsame Test- und Impfstrategien voranzutreiben
  • die unterschiedlichen Corona-Warn-Apps für Handys noch im November zu harmonisieren

Steigende Zahlen in ganz Europa

Fast alle EU-Staaten verzeichnen inzwischen stark steigende Infektionszahlen. Allein vergangene Woche gab es in Europa nach Angaben der EU-Kommission 1,1 Millionen bestätigte Corona-Fälle, täglich werden etwa 1.000 Covid-19-Todesfälle registriert. Die Intensivstationen füllen sich. Nicht nur Deutschland fährt das öffentliche Leben zurück, sondern auch andere Länder wie Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und Tschechien.

Mitarbeiter einer Fluggesellschaft warten am Flughafen Frankfurt. Archivbild

Verschärfte Reiseauflagen - Das sind die Corona-Risikogebiete in Europa 

Das Robert-Koch-Institut hat folgende Corona-Risikogebiete in Europa ausgewiesen.

Ratschef Michel sagte, im Kampf gegen die Pandemie brauche es einen gemeinsamen Ansatz bei der Verbreitung und Nutzung von Schnelltests. Man wolle ferner, dass Impfstoffe effizient genutzt werden könnten, sobald sie zur Verfügung stünden. Man müsse einen logistischen Ansatz für effiziente Impfkampagnen finden sowie kommunikativ gegen "Fake News" zu Impfungen vorgehen.

Merkel: Wichtig, das Grenzen offen bleiben

Auch Bundeskanzlerin Merkel betonte die Bedeutung des koordinierten Vorgehens. "Gerade für Deutschland als Land in der Mitte Europas ist es wichtig, dass die Grenzen offen bleiben, dass es einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf gibt und dass wir gemeinsam die Pandemie bekämpfen", erklärte die CDU-Politikerin über ihren Sprecher Steffen Seibert.

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Zuvor hatte die Kanzlerin in einer Regierungserklärung im Bundestag am Donnerstagmorgen die Pandemie als Bewährungsprobe für Europa beschrieben:

Zu Beginn der Coronavirus-Pandemie in Europa hatte es bei der Zusammenarbeit in der EU sehr geholpert. Die Partner verärgerten sich gegenseitig mit Grenzschließungen und Exportstopps für Schutzkleidung. Zeitweise stauten sich Lastwagen an den Grenzen über Dutzende Kilometer.

Seither geben sich die Staaten mehr Mühe, an einem Strang zu ziehen. Allerdings: In der Gesundheitspolitik hat die EU kaum mitzureden, das ist Sache der Mitgliedstaaten.

Man sieht verschiedene Menschengruppen, also Cluster, die mit dem Corona-Virus (symbolisch) infiziert sind.

Nachrichten | Panorama - Wie Corona-Cluster entstehen 

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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