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Millionen von Johnson, Appell an Merkel

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Corona-Geberkonferenz - Millionen von Johnson, Appell an Merkel

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Die Staats- und Regierungschefs wollen in einer Geberkonferenz Milliarden Euro für den Kampf gegen das Coronavirus sammeln. Aus London gibt es bereits erste Zusagen.

Die EU-Kommissionschefin von der Leyen startet eine Allianz zur Finanzierung von Corona-Impfstoffen. Mindestens 7,5 Millionen Euro sollen eingeworben werden.

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Großbritannien stellt für die weltweite Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus 388 Millionen Pfund (etwa 442 Millionen Euro) zur Verfügung. Das teilte Premierminister Boris Johnson in London anlässlich einer heutigen Geberkonferenz mit.

Um diese Schlacht zu gewinnen, müssen wir zusammenarbeiten, um einen unbezwingbaren Schutzschild um alle Menschen zu bauen.
Boris Johnson

Das Rennen um den Impfstoff sei "kein Wettbewerb zwischen Ländern, sondern das dringendste gemeinsame Unterfangen unseres Lebens".

Ziel: 7,5 Milliarden Euro gegen Corona-Pandemie

Im Kampf gegen die Pandemie will eine weltweite Allianz mindestens 7,5 Milliarden Euro Anschubfinanzierung zusammenbringen - außer für Impfstoffe wird das Geld auch für Arzneien und Tests gesammelt.

Die für den Nachmittag geplante Online-Geberkonferenz, an der unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Emmanuel Macron teilnehmen wollten, wird von der EU-Kommission unter Federführung Ursula von der Leyens ausgerichtet. Ziel ist es, schnell Gegenmittel auf den Markt zu bringen und dann preiswert weltweit zugänglich zu machen.

Im Video: Eine Einschätzung von ZDF-Korrespondent Gunnar Krüger zur Geberkonferenz

Die EU-Kommission berät heute bei einer Online-Geberkonferenz über eine mögliche Finanzierung der Entwicklung eines Impfstoffes. ZDF-Korrespondent Gunnar Krüger berichtet aus Brüssel.

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Appell an Angela Merkel vor Geberkonferenz

Ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Einzelpersonen rief die Bundeskanzlerin im Vorfeld auf, sich dafür einzusetzen, dass "nicht privatwirtschaftliche und nationalstaatliche Interessen dominieren, sondern die Kräfte gebündelt werden, damit niemand zurückgelassen wird".

Sehen Sie hier ein Interview zum Impfstoff mit dem Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts:

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass die ersten klinischen Prüfungen positiv ausfallen", sagt der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, über die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes.

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Die Bundesregierung müsse "alles in ihrer Macht Stehende tun, damit egoistische Interessen von Staaten oder Gewinnerwartungen von Firmen nicht über das Leben von Menschen gestellt werden", heißt es in einem Offenen Brief.

Auch Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) äußerte sich in der "Rheinischen Post" in diese Richtung.

Egal wer den Impfstoff zuerst hat: Es muss sichergestellt sein, dass er überall auf der Welt und zu einem erschwinglichen Preis verfügbar ist. Denn Corona besiegen wir nur weltweit, sonst kommt es in Wellen zurück.
Gerd Müller, CSU

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