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London rät zu Homeoffice - Sperrstunde für Pubs

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Steigende Infektionszahlen - London rät zu Homeoffice - Sperrstunde für Pubs

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Wegen steigender Corona-Zahlen legt die britische Regierung den Bürgern nahe, von zu Hause aus zu arbeiten. Zudem wurde eine frühe Sperrstunde für Pubs und Restaurants angekündigt.

Frau arbeitet im Home-Office
Die britische Regierung fordert die Menschen im Land wieder verstärkt zum Homeoffice auf.
Quelle: dpa

Angesichts rapide zunehmender Corona-Fälle empfiehlt die Regierung in Großbritannien ihren Bürgern im Kampf gegen das Coronavirus wieder die Arbeit im Homeoffice. "Leuten, denen es möglich ist, von zu Hause zu arbeiten, würden wir empfehlen, das zu tun", sagte Staatsminister Michael Gove am Dienstag dem Sender Sky News. "Die Infektionsrate geht nach oben, die Zahl der Menschen, die ins Krankenhaus müssen, geht nach oben, und deswegen müssen wir handeln."

Der konservative Premierminister Boris Johnson wollte sich am Dienstag mit einer Rede an seine Landsleute wenden, um ihnen den Ernst der Lage bewusst zu machen und sie an geltende Abstands- und Hygieneregeln zu erinnern. In Schottland wird eine Ankündigung von Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon erwartet.

Pubs ab Donnerstag nur bis 22.00 Uhr geöffnet

Die Briten müssen sich außerdem auf verschärfte Beschränkungen einstellen. Ab Donnerstag sollen Pubs, Bars und andere gastronomische Stätten landesweit um spätestens 22.00 Uhr schließen, wie das Büro von Premier Boris Johnson am Montagabend mitteilte. Zudem wird nur Service am Tisch erlaubt.

Wegen steigender Infektionszahlen in Großbritannien hat Premierminister Johnson verschärfte Maßnahmen angekündigt. Pubs und Restaurants sollen um spätestens 22 Uhr schließen.

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Diese Regelungen gehören zu einem neuen Maßnahmenpaket gegen das Coronavirus, welches Premierminister Johnson am Dienstag vorstellen will. In einzelnen Regionen von Nord- und Zentralengland sind derartige Einschränkungen in der Gastronomie bereits in Kraft. Die neuen landesweiten Maßnahmen seien notwendig, um "den Wiederanstieg der Virus-Fälle unter Kontrolle zu halten", sagte ein Regierungssprecher.

Erst am Montag hatten die Chefmediziner in England, Schottland, Wales und Nordirland die offizielle Covid-19-Alarmstufe von drei zu der zweithöchsten Stufe vier angehoben. Dies bedeutet, dass das Virus allgemein zirkuliert und sich rapide ausbreitet.

Schnell steigende Corona-Fallzahlen

Die Fallzahlen stiegen "schnell und wahrscheinlich exponentiell", stellten die Chefmediziner fest. Andere Experten warnten, dass die Zahl der Neuinfektionen im Oktober auf bis zu 50.000 am Tag hochschnellen könnte, wenn nicht sofort Maßnahmen ergriffen würden.

Am Montag kamen 4.300 neue Fälle hinzu. Regierungsberater warnten die Bevölkerung, dass sie weitere Opfer werde bringen müssen, um die zweite Welle der Covid-19-Pandemie unter Kontrolle zu bringen.

Keine Treffen in großen Gruppen

Mit den steigenden Fallzahlen sind die Beschränkungen im Vereinigten Königreich stetig verschärft worden. So dürfen sich Menschen nicht in großen Gruppen treffen.

Als Reaktion auf steigende Corona-Fallzahlen verschärft Großbritannien seine Kontaktregeln. Künftig sind Treffen nur noch in Gruppen von bis zu sechs Menschen erlaubt.

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Noch sind die Maßnahmen jedoch nicht so strikt wie im März, als ein landesweiter Lockdown mit Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Unternehmensschließungen verhängt wurde.

Lockerungen nach Rückgang im Juni

Die Sperrmaßnahmen wurden im Juni gelockert, als die Zahl der Corona-Fälle zurückging. Inzwischen geht der Trend aber wieder in die andere Richtung.

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