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Lohnersatz für Eltern wird verlängert

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Geschlossene Kitas und Schulen - Lohnersatz für Eltern wird verlängert

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Schulen und Kitas sind in der Corona-Krise weiterhin nur eingeschränkt geöffnet. Das Bundeskabinett hat deshalb längere Lohnfortzahlungen für Eltern beschlossen.

Kindeswohl und Kinderschutz sind in Zeiten von Corona offenbar nicht hinreichend gegeben: Ärzte beobachten zunehmend Verletzungen bei Kindern, die durch Misshandlungen entstanden sind.

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Das Bundeskabinett hat eine Verlängerung der Lohnfortzahlung für Eltern beschlossen, die wegen der coronabedingten Kita- und Schulschließungen nicht arbeiten können. Jedes Elternteil kann die Lohnersatzzahlung für zehn statt bisher sechs Wochen in Anspruch nehmen. Alleinerziehende sollen bis zu 20 Wochen unterstützt werden.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) erklärte, die Ausweitung des Entschädigungsanspruchs werde vielen Familien eine große Hilfe sein. Parallel müssten aber weitere Schritte für mehr Kita-Öffnungen erfolgen, wie es in vielen Bundesländern bereits geschehe, forderte Giffey.

Viele Eltern können durch Corona nicht arbeiten, da sie ihre KiTa-Kinder zu Hause betreuen müssen. Der Beschluss des Bundeskabinetts ermöglicht nun einen längeren Lohnersatz.

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Giffey: Öffnungen prüfen

Vor dem Kanbinettsbeschluss hatte Giffey eine Prüfung von rascheren Kita- und Schulöffnungen für alle Kinder gefordert. "Es ist wichtig, dass hier weitere Schritte gegangen werden, auch zum Wohle der Kinder", sagte Giffey im ZDF-Morgenmagazin.

Die Verlängerung der Lohnfortzahlung erfolgt durch einen Änderungsantrag für das Infektionsschutzgesetz, der vom Bundestag im Rahmen der laufenden Gesetzgebung noch beschlossen werden muss.

Studien zu Ansteckungen bei Kindern

Es sei aber wichtig, weitere Erkenntnisse über das Ansteckungsrisiko von Kindern zu erlangen, auch viele Mediziner blieben noch im Vagen, so Giffey. Die Informationen sollten von mehreren laufenden Studien in den Ländern kommen. "Wir haben auch eine eigene Studie mit dem Robert-Koch-Institut und Deutschen Jugendinstitut", sagte die Familienministerin.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) spricht sich für weitere Lockerungen in Kitas aus. Man müsse jedoch das Infektionsgeschehen beachten.

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Es müsse immer in Abwägung der Umstände vor Ort entschieden werden, welche weiteren Lockerungen möglich seien:

Es gibt Wege, um Lösungen zu finden, um pragmatisch vor Ort, mit den Kindern, mit den Eltern, das möglich zu machen. Ich finde es gut, wenn jetzt weitere Schritte der Öffnung gegangen werden.
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey
Infografik: Coronavirus - Lohnersatz für Eltern
Quelle: ZDF/istock

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