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Zurück in die Schulen - aber wie?

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Kultusminister beraten - Zurück in die Schulen - aber wie?

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Nach dem Sommer sollen alle im gewohnten Klassenverband wieder in die Schule. Aber so einfach wird das nicht. Die Kultusminister der Länder suchen nach Antworten.

Die Kultusminister beraten heute über den "Regelbetrieb".

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Die für Bildung zuständigen Kultusminister der Länder beraten heute in einer Videokonferenz über die Rückkehr zum vollständigen Schulbetrieb nach den Sommerferien. Von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder hatten sie am Mittwoch Rückendeckung für ihren Plan bekommen, im neuen Schuljahr wieder in den Regelbetrieb zu starten.

Grünes Licht von Merkel und Länderchefs, aber...

Vereinbart wurde, dass "bei gleichbleibend positivem Infektionsgeschehen spätestens nach den Sommerferien" eine Rückkehr in den schulischen Regelbetrieb erfolgen solle - "auf der Grundlage von Schutz- und Hygienekonzepten".

Die Schulpolitiker der Länder waren in Gedanken schon einen Schritt weiter: Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), hatte mehrfach deutlich gemacht, dass nach den Sommerferien an den Schulen auch die Abstandsregel fallen soll.

Die Länder haben sich auf eine Rückkehr zum Regelbetrieb der Schulen nach den Sommerferien geeinigt.

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Kritik von GEW und Lehrerverbänden

Das Thema ist heikel. Bildungsgewerkschaften warnen vor einem "Spiel mit dem Feuer". Es sei eine Farce, wenn in jedem Supermarkt Plexiglasscheiben Kunden und Personal trenne - aber an Schulen kein Abstand eingehalten würde, hatte der Chef des Verbandes Bildung und Erziehung, Udo Beckmann, schon Anfang des Monats gesagt.

"Auf das Abstandsgebot in den Schulen zu verzichten, ist der falsche Weg", sagte auch die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c der Robert-Schumann-Grundschule nehmen am Unterricht bei ihrer Lehrerin Sylke Wassmann teil.

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Suche nach Lösungen

Die Kultusminister der Länder wollen nun bei ihrer Videoschalte auch mit externen Experten beraten, wie der Schulalltag nach den Sommerferien aussehen könnte. Konkrete Vorschläge dazu, wie das neue Schuljahr aussehen könnte, gab es einige in den vergangenen Wochen:

  • Unterricht auch im Freien, in angemieteten Containern oder Kongresshallen, um weniger Schüler auf einem Fleck zu haben
  • Feste Klassenverbände, die im Schulalltag nicht in Kontakt mit anderen treten dürfen
  • Regelmäßige freiwillige Tests von Lehrern

Zumindest beim letzten Punkt gibt es schon konkrete Pläne. So will beispielsweise Brandenburg Lehrkräften anbieten, sich für zunächst drei Monate alle zwei Wochen testen zu lassen. Andere Länder planen stichprobenartige Tests.

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