ZDFheute

"Verantwortungsvolle Normalität lernen"

Sie sind hier:

Armin Laschet im heute journal - "Verantwortungsvolle Normalität lernen"

Datum:

Vor den Beratungen mit der Kanzlerin zur Corona-Krise sind die Wirtschaftsminister der Länder mit Lockerungsmaßnahmen vorgeprescht. Armin Laschet rechtfertigt diesen Schritt.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet im Gespräch mit Claus Kleber im heute journal.

Beitragslänge:
6 min
Datum:

"Ja, Corona bekämpfen war wichtig, das haben wir sehr konsequent alle gemacht. Heute haben wir in ganz Deutschland 685 neue Fälle, bei 82 Millionen Einwohnern", so der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) im Gespräch mit Claus Kleber im heute journal. Das sei ein sehr guter Wert.

Aber: Es gebe zunehmend auch andere Schäden: "Im Bildungssystem, es gibt Kindeswohlgefährdung, verschobene Operationen, wir haben eine Kurzarbeit von über zehn Millionen Menschen." Hier müsse man jedes Mal neu abwägen, so Laschet.

Und deshalb bin ich froh, dass sich jetzt das Konzept durchsetzt: Weiter strenge Regeln, die jeder einhält, aber nicht mehr pauschale Verbote.
Armin Laschet, Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen
Ein Computermodell des Coronavirus

Nachrichten | In eigener Sache -
Jetzt das ZDFheute Update abonnieren
 

Sie wollen morgens und abends ein praktisches Update zur aktuellen Lage? Dann abonnieren Sie unser ZDFheute Update.

Vor den Beratungen mit der Kanzlerin am Mittwoch sind die Wirtschaftsminister der Länder mit einem Lockerungs-Konzept für Gastronomie und touristische Unterkünfte vorgeprescht. Laschet rechtfertigt den Schritt:

Sie können nicht ein, zwei Jahre, bis ein Impfstoff da ist, das ganze Land weiter herunterfahren mit all den Schäden, die Sie dann anrichten.
Armin Laschet, Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen

Als Beispiel nannte Laschet das Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen: Viele Bewohner würden den Lebenswillen verlieren, weil sie ihre Angehörigen nicht mehr sehen dürfen und dadurch sterben. "Das sind auch Schäden".

Es werde zwar lange keine Partys geben, "kein Ischgl, kein Karneval, kein Starkbierfest" - aber beispielsweise Besuche in Hotels, "registiert, wer wann wo war, begrenzte Gastronomie" - das sei "verantwortungsvolle Normalität", die wir alle lernen müssten.

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

Mitarbeiter des Gesundheitsamtes in Berlin telefonieren Ende April mit Gesichtsschutzschirm und Nase-Mund-Maske den Kontaktpersonen von Covid-19 Patienten nach.

Überblick verloren -
Gesundheitsämter am Limit
 

Eine Amtsärztin aus dem thüringischen Sömmerda berichtet von ihrem täglichen Kampf gegen die Pandemie. Sie wünscht sich einheitlichere Regeln.

Videolänge:
1 min
Mann trägt eine FFP2 Maske.

FFP2-Masken -
Teurer - aber nicht immer gut
 

FFP2-Masken versprechen größeren Schutz als normale Mund-Nasen-Masken. Sie sind meist viel teurer, halten …

von Maria Kümpel, Gregor Witt und Kai Dietrich
Videolänge:
7 min
Ein Skifahrer geht mit geschulterten Skiern auf einer Straße

Nachrichten | heute 19:00 Uhr -
Österreich: Skifahren in Corona-Zeiten
 

In Österreich ist die Skisaison eröffnet. Doch auch dort steigen die Corona-Infektionszahlen weiter massiv …

von Alexander von Sobeck
Videolänge:
1 min
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.