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Bußgeld bis zu 25.000 Euro - Laschet: Härtere Strafen bei Quarantäne-Bruch

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Armin Laschet fordert härtere Strafen für Quarantäne-Brecher, bis zu 25.000 Euro seien möglich. Zudem sollten Reiserückkehrer aus Risikogebieten ihre Tests künftig selbst zahlen.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet während einer Pressekonferenz in Berlin.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet.
Quelle: epa

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) plädiert für konsequente Strafen für Quarantäne-Brecher. "Wer sich nicht an eine verhängte Quarantäne hält, gefährdet absichtlich die Gesundheit anderer", sagte Laschet den Zeitungen der "Funke Mediengruppe".

"Diesen Regelbruch werden wir konsequenter ahnden", sagte Laschet. Sanktionen bis zu 25.000 Euro seien möglich. Nötig sei eine Vollzugsoffensive. Das schütze am Ende alle, gerade auch die vielen Vernünftigen.

Die Infektionszahlen sind so hoch wie zuletzt im April. Grund sind Reiserückkehrer, die sich im Urlaub anstecken, aber auch private Feiern tragen zur Verbreitung bei.

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Reiserückkehrer sollen Tests selbst zahlen

Reisende aus Risikogebieten sollten nach Laschets Ansicht die Corona-Tests grundsätzlich selber zahlen. Solche Corona-Tests für Reisende aus Risikogebieten sollten mittelfristig ähnlich wie Flughafengebühren auf den Reisepreis aufgeschlagen werden, sagte Laschet.

Es ist nicht akzeptabel, dass dies auf Dauer die Allgemeinheit bezahlt.
Armin Laschet

Aktuell gehe es allerdings darum, mit kostenlosen Pflichttests konsequent und schnell zu handeln. Eine Dauerlösung sei dies jedoch nicht.

Maskenpflicht im Nahverkehr kontrollieren

In Nordrhein-Westfalen sollen ab Montag die Bahn, Ordnungsämter und Verkehrsunternehmen die Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr kontrollieren.

Wer ohne Maske im öffentlichen Nahverkehr angetroffen wird, dem droht in Nordrhein-Westfalen seit 12. August ein Bußgeld von 150 Euro, das auf der Stelle erhoben werden kann.

Das Virus als Modell

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