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Geplante Corona-Lockerungen - Bayern droht Thüringen mit Gegenmaßnahmen

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Bayerns Innenminister Herrmann bezeichnet die von Thüringens Ministerpräsident Ramelow angestrebten Corona-Lockerungen als "unverantwortlich". Er droht mit Gegenmaßnahmen.

Bayerns Innenminister Herrmann hat Thüringen im Streit um die Corona-Lockerungen mit Gegenmaßnahmen gedroht. Ministerpräsident Ramelow will die Beschränkungen in Thüringen aufheben.

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Der geplante Alleingang von Thüringens Ministerpräsident Ramelow bei den Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen stößt beim südlichen Nachbarn Bayern auf immer größeres Unverständnis. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann droht nun sogar mit Gegenmaßnahmen.

Die Vorschläge von Ministerpräsident Ramelow sind unverantwortlich.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann

Das sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Man werde die weitere Entwicklung in Thüringen sehr genau im Blick haben, "um in Bayern im Zweifel gegenzusteuern".

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow erntet für seinen Vorstoß, alle Corona-Beschränkungen in seinem Bundesland zu streichen, heftige Kritik.

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Herrmann sagte weiter: "Wir werden sicher nicht tatenlos zusehen, wie Ramelow große Erfolge im Kampf gegen das hochgefährliche Coronavirus sorglos zunichte macht." Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Erfurter Kabinett tagt zu den Vorschlägen

Am Wochenende hatte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) angekündigt, den allgemeinen Lockdown beenden und künftig auf landesweite Corona-Schutzvorschriften verzichten zu wollen. Die Gesundheitsämter vor Ort sollten aber lokale Vorgaben machen können, wenn es neue Infektionsherde gibt.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow verteidigt seine Pläne für Corona-Lockerungen.

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In den öffentlichen Verkehrsmitteln soll es beim Mund-Nasen-Schutz bleiben. Das Kabinett in Erfurt tagt heute zu den Plänen von Ramelow. Er selbst verteidigt sein Vorhaben entgegen aller Kritik mit dem Argument: "Wir müssen aus dem Krisenstatus raus." Der bayerische Innenminister entgegnet:

Ramelow setzt alles bei der Corona-Bekämpfung bis jetzt Erreichte aufs Spiel und riskiert eine Verschlimmerung der Infektionslage.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann

Bayerns Ministerpräsident Söder: "Fatales Signal"

Zuvor hatte schon Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Ankündigung von weitreichenden allgemeinen Lockerungen als "fatales Signal" kritisiert und die Verantwortlichen in Thüringen aufgerufen, ihre Absicht zu überdenken.

Streit um Corona-Lockerungen - Söder: "Ramelow hat einen Fehler gemacht" 

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder kritisiert die von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow ins Spiel gebrachten Corona-Lockerungen. Ramelow setzt auf lokale Regeln.

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