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Altmaier: Lufthansa-Beteiligung vorübergehend

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Geplante Hilfe wegen Corona - Altmaier: Lufthansa-Beteiligung vorübergehend

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Die Regierung will der Lufthansa in der Corona-Krise unter die Arme greifen. Die geplante Staatsbeteiligung soll laut Wirtschaftsminister Altmaier aber nicht von Dauer sein.

Lufthansamaschinen am Boden
Das angepeilte Hilfskonzept für Lufthansa sieht vor, dass der Staat den Konzern mit insgesamt neun Milliarden Euro unterstützt.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat versichert, dass die geplante Staatsbeteiligung an der Lufthansa nur vorübergehend sein soll.

Der Staat wird sich so schnell wie möglich wieder zurückziehen, damit die Lufthansa dann alleine zurechtkommt.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Dies gelte auch für "ähnliche Fälle, über die wir möglicherweise in der Zukunft noch Entscheidungen treffen müssen", sagte Altmaier der "Saarbrücker Zeitung".

Altmaier verteidigt geplante Lufthansa-Hilfe

Der Minister verteidigte den geplanten Einstieg des Staates, um die wegen Corona strauchelnde Airline zu stützen, gegen Kritik aus der Opposition. Die Lufthansa sei ein traditionsreiches, starkes Unternehmen, das durch die Corona-Krise unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sei. "Ich habe noch keine ernst zu nehmende Stimme vernommen, die dafür plädiert, die Lufthansa und all ihre Beschäftigten in die Insolvenz zu schicken."

Neun Milliarden Euro wird die Lufthansa voraussichtlich vom Staat bekommen, um nicht insolvent zu werden. Die Verhandlungen darüber scheinen kurz vor dem Abschluss zu stehen.

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Über die genaue Ausgestaltung des Rettungspakets für die Lufthansa werde noch intensiv verhandelt, sagte Altmaier. "Dabei achten wir darauf, dass wir das Unternehmen stabilisieren, verantwortlich mit dem Geld der Steuerzahler umgehen, aber uns nicht in operative Einzelentscheidungen des Unternehmens einmischen."

Minister gegen Auflagen für Lufthansa

Altmaier lehnte es ab, der Lufthansa ähnlich wie in Frankreich die Bedingung zu stellen, zugunsten der umweltfreundlichen Bahn auf Inlandsflüge zu verzichten. "Wenn man mit Auflagen für einzelne Unternehmen anfängt, verschwimmt die Grenze zum staatsgelenkten Konzern sehr schnell", sagte der Minister. Bei der Bedingung, keine Dividenden und Boni zu zahlen, bleibe es jedoch. Darüber sei er sich mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) einig.

Wenn man mit Auflagen für einzelne Unternehmen anfängt, verschwimmt die Grenze zum staatsgelenkten Konzern sehr schnell.
Peter Altmaier

Die Lufthansa hat wegen der Corona-Pandemie massive Umsatzrückgänge und ist auf Unterstützung angewiesen. Das angepeilte Hilfskonzept, das am Mittwochabend bekanntgeworden war, sieht vor, dass der Staat dem Konzern mit insgesamt neun Milliarden Euro unter die Arme greift.

Passagiermaschinen der Fluglinie Lufthansa am 20.03.2020 am Flughafen Frankfurt

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Milliardenhilfen sollen der Lufthansa durch die Corona-Krise helfen. Ein Grund für die Staatsbeteiligung: Die Airline soll weiter im globalen Wettbewerb mitspielen können.

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