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Keine übereilte Aufhebung der Reisewarnung

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Außenminister Maas - Keine übereilte Aufhebung der Reisewarnung

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Außenminister Maas kündigt an, die bestehende Reisewarnung nicht übereilt aufheben zu wollen. Es könne aber zu differenzierten Lösungen kommen.

Die Bundesregierung hat heute aufgrund der Coronakrise die weltweite Reisewarnung bis zu dem 14. Juni verlängert.
Maas wirbt für Besonnenheit bei der Aufhebung der Reisewarnung.
Quelle: dpa

Außenminister Heiko Maas wirbt für Besonnenheit bei der Aufhebung der weltweiten Reisewarnungen. "Wenn Leute nicht nur wieder ins Ausland fliegen können, sondern auch mit hinreichender Sicherheit zurückkommen, dann können wir die Reisewarnung schrittweise zurückfahren", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.


"Es darf dabei aber keine Schnellschüsse geben. Wir können und werden im Sommer nicht noch einmal eine Viertelmillion Menschen aus dem Urlaub zurückholen."

Maas stellte aber in Aussicht, die Reisewarnung für einige Länder schneller zurückzunehmen als für andere.

Manche Staaten "konnten den Ausbruch früh durch drastische Maßnahmen eindämmen und fürchten, sich das Virus wieder ins Land zu holen, wenn sie die Grenzen öffnen", sagte er. "Auch deshalb will ich nicht ausschließen, dass es zu differenzierten Lösungen kommt."

Weltweite Reisewarnung war bis Mitte Juni verlängert worden

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten wegen der Corona-Pandemie im März umfassende Einschränkungen beschlossen. Einige davon wurden inzwischen aufgehoben, Kontaktbeschränkungen gelten aber noch immer.

Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnung für Auslandsreisen bis zum 14. Juni verlängert. Vorerst dürften viele Flüge und Urlaubsreisen gestrichen werden, zumal in vielen Ländern Ein- und Ausreiseverbote bestehen.

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Auch eine weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt weiterhin, sie war am Mittwoch bis Mitte Juni wegen des Coronavirus verlängert worden. Schon Ende Juni beginnen in einigen Bundesländern die Sommerferien.

Zuletzt waren Rufe nach einer Aufhebung der Maßnahmen oder zumindest einem konkreten Fahrplan dafür immer lauter geworden, insbesondere aus der Wirtschaft, die massive Schäden befürchtet.

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Bei Grenzöffnungen "kontrolliert und koordiniert vorgehen"

Außenminister Maas betonte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe, die Grenzen in Europa dürften "keinen Tag länger als nötig" geschlossen bleiben.

Aber auch bei den Grenzöffnungen müsse die Regierung "kontrolliert und koordiniert vorgehen, um nicht die Fortschritte im Kampf gegen das Virus aufs Spiel zu setzen, für die wir alle in den letzten Wochen einen Teil unseres normalen Lebens geopfert haben".

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