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Maas fordert Solidarität mit EU-Partnern

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Corona-Hilfe in Europa - Maas fordert Solidarität mit EU-Partnern

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Außenminister Maas hat Deutschlands Rolle bei der Überwindung der Corona-Krise betont. Er pochte - auch mit Blick auf die kommende Ratspräsidentschaft - auf EU-weite Solidarität.

Außenminister Heiko Maas während einer Pressekonferenz. Der SPD-Politiker fordert mehr europäische Solidarität in der Coronakrise.
Gegen einen deutschen Alleingang in der Krise: Außenminister Heiko Maas.
Quelle: epa

Kurz vor dem EU-Gipfel zur Corona-Pandemie hat Bundesaußenminister Heiko Maas die besondere Verantwortung Deutschlands bei der Überwindung der Krise betont - gerade mit Blick auf die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr. "In der Krise kommt es besonders auf Führung an - natürlich wird unsere Ratspräsidentschaft deshalb jetzt noch wichtiger", sagte der SPD-Politiker.

Man müsse die Handlungsfähigkeit der EU-Institutionen erhalten, das Krisenmanagement optimieren, eine kontrollierte Exit-Strategie entwickeln und vor allem die wirtschaftliche Wiederbelebung Europas aufs Gleis bringen. "Daran wird unsere Präsidentschaft gemessen." Maas betonte, dass die Solidarität Deutschlands mit den weitaus härter von der Krise betroffenen Ländern auch im eigenen Interesse sei. "Solidarität gehört zum Wertefundament der EU", sagte er.

Aber als exportorientierte Volkswirtschaft ist Solidarität auch in unserem eigenen Interesse: Wenn weite Teile der EU tief in der Krise stecken - wer kauft dann unsere Produkte?
Heiko Maas

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EU-Staatschefs wollen Einigung auf Krisenhilfe

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Ein Computermodell des Coronavirus

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Weiteres Schwerpunktthema werden die Verhandlungen mit Großbritannien über die Partnerschaft mit der EU nach dem Brexit sein. Maas betonte, dass diese durch die Corona-Krise deutlich erschwert würden. "Natürlich wird es eine enorme Doppelbelastung, wenn wir neben Corona zum Jahreswechsel auch noch den Brexit bewältigen müssen", sagte er.

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