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Maas will Auslandsurlaube noch vor dem Sommer

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Aus Warnungen werden Hinweise - Maas will Auslandsurlaube noch vor dem Sommer

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Ob ans Meer oder in die Berge: Außenminister Maas will noch vor dem Sommer wieder Urlaubsreisen ins Ausland ermöglichen. Hoffnung für Tourismusbranche und Urlauber.

Außenminister Maas hat mit seinen Kollegen aus zehn Ländern beraten, wie Sommerurlaub in Europa trotz Corona möglich sein kann. Ziel ist ein koordiniertes Vorgehen bei den Grenzöffnungen.

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Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich mit seinen Kollegen aus zehn der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen darauf verständigt, auf eine Öffnung der Grenzen für Touristen noch vor Sommerbeginn hinzuarbeiten. Bei einer Videokonferenz ging es am Montag darum, wie dafür Grenzkontrollen und Quarantäne-Regelungen aufgehoben werden können und wie die notwendige Hygiene an den Urlaubsorten gewährleistet werden kann.

Maas kündigte an, die noch bis zum 14. Juni weltweit geltende Reisewarnung zunächst nur für die EU aufheben und durch Reisehinweise für die einzelnen Länder ersetzen zu wollen. Darin soll dann auf die unterschiedlichen Risiken aufmerksam gemacht werden.

Wir können nicht dauerhaft eine Reisewarnung für die ganze Welt aufrechterhalten.
Heiko Maas, Bundesaußenminister

Maas: Urlaub wie vor Corona wird es nicht geben

"Wir wollen Schritt für Schritt in die Normalisierung zurück", sagte Maas. Er betonte aber auch, dass der Sommerurlaub nicht so werden wird, wie vor der Corona-Krise.

An der Videokonferenz nahmen Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien. Frankreich und die Schweiz fehlten, weil sie am Mittwoch bei einer weiteren Videokonferenz auf Einladung von Maas mit den Nachbarländern Deutschlands dabei sind. Österreich entschied sich als einziges Nachbarland, an beiden Konferenzen teilzunehmen.

Italien gegen Einzelabsprachen

Italiens Außenminister Luigi Di Maio wandte sich offenbar gegen Sonderabsprachen zwischen einzelnen Regierungen. Bilaterale Abkommen über bestimmte offene Korridore für Touristen würden dem Geist der EU widersprechen, habe er argumentiert.

Reiseveranstalter rüsten sich nach wochenlangem Stillstand nun für den Start in die Sommersaison in Europa. "Wir haben uns in den vergangenen Wochen sehr intensiv mit den Regierungen der Urlaubsländer abgestimmt und begrüßen den Schritt, Sommerurlaub in den europäischen Feriengebieten darstellen zu können", sagte ein Tui-Sprecher.

Die Veranstalter haben Hygiene- und Schutzmaßnahmen für Reisen in Zeiten von Corona erarbeitet. Tui könne entsprechend beginnen, die Mitarbeiter in den Hotels und Urlaubsgebieten vorzubereiten, sagte der Sprecher.

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von Julia Klaus
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