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Reisewarnung für Spanien - außer Kanaren

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Auch Mallorca - Reisewarnung für Spanien - außer Kanaren

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Angesichts steigender Infektionszahlen stuft die Bundesregierung nun fast ganz Spanien als Corona-Risikogebiet ein. Das Auswärtige Amt spricht eine Reisewarnung aus.

Arrchiv: Urlauber am Strand von El Arenal, Mallorca
Warnung vor Urlaub im Risikogebiet: Auf Mallorca steigen die Fallzahlen (Archivbild)
Quelle: epa

Das Urlaubsland Spanien gilt - mit Ausnahme der Kanarischen Inseln - für das Corona-Krisenmanagement in Deutschland nun als Risikogebiet wegen hoher Infektionszahlen. Nach der Einstufung hat das Auswärtige Amt eine offizielle Reisewarnung für das spanische Festland und Balearen-Inseln wie Mallorca und Ibiza herausgegeben.

Auf die Einstufung als Risikogebiet hätten sich die beteiligten Bundesministerien geeinigt, wie das Bundesgesundheitsministerium bestätigte. Auch Mallorca ist davon betroffen. Das RKI bestätigte die Maßnahme.

Quarantänepflicht, bis Testergebnis vorliegt

Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in Quarantäne begeben.

Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Eine Reisewarnung ist zwar kein Reiseverbot, aber die abschreckende Wirkung ist beabsichtigt.

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Wie zuletzt im April ist die Zahl der Neuinfektionen in Spanien innerhalb von 24 Stunden auf 3.000 gestiegen. Madrid reagiert mit drastischen Maßnahmen.

Rund 130 Staaten aktuell auf Liste der Risikogebiete

Welche Länder als Risikogebiete gelten, geht aus einer Liste des bundeseigenen Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor, die fortlaufend aktualisiert wird. Sie umfasst derzeit etwa 130 Staaten von Ägypten über Russland bis zu den USA.

In Spanien standen bereits die Regionen Aragón, Navarra, das Baskenland, Katalonien und die Hauptstadt Madrid auf der Liste. Mit der Ausweitung sind nun künftig das gesamte Festland sowie die Balearen mit der Ferieninsel Mallorca erfasst.

Aus der EU stehen aktuell auch Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen sowie Teile Rumäniens und Bulgariens auf der Liste der Risikogebiete.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich ab sofort auf das Coronavirus testen lassen. Bei Missachtung der Testpflicht droht eine Geldbuße von bis zu 25.000 Euro.

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Kostenlose Tests nach Rückkehr in Deutschland möglich

Für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sie lassen sich schon im Urlaubsland in den 48 Stunden vor der Abreise testen. Dann müssen sie den Test aber selbst bezahlen.

Oder sie lassen sich bis zu drei Tage nach der Rückkehr in Deutschland testen. Das ist dann kostenlos. In häuslicher Quarantäne muss man so lange bleiben, bis das Testergebnis da ist. In der Regel dauert das laut Gesundheitsministerium 24 bis 48 Stunden.

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