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Merkel gegen Abschaffung der Maskenpflicht

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Debatte über Mund-Nasen-Schutz - Merkel gegen Abschaffung der Maskenpflicht

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Bei der Debatte um die Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel hat sich auch Kanzlerin Merkel zu Wort gemeldet - die Masken blieben unverzichtbar im Kampf gegen Corona.

Die Überlegungen aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen, die Maskenpflicht in Geschäften abzuschaffen, sind bei vielen Politikern umstritten.

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"Überall dort, wo im öffentlichen Leben der Mindestabstand nicht gewährleistet sein kann, sind Masken ein wichtiges und aus heutiger Sicht auch weiter unverzichtbares Mittel", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Dies sei nötig, "um die Infektionszahlen niedrig zu halten und um unsere Mitmenschen und uns selbst zu schützen".

Merkel: Mit Masken Corona-Infektionszahlen niedrig halten

"Also: Ob im Bus, in der U-Bahn oder im Einzelhandel soll es bei der Pflicht bleiben, Masken zu tragen." Das sei gerade jetzt in der Sommerferienzeit wichtig, erklärte Seibert:

Auch Regionen, die womöglich jetzt sehr geringe Fallzahlen hatten, bekommen nun Zulauf aus anderen Teilen des Landes.
Steffen Seibert

Die neue Mobilität sei zu begrüßen. "Aber sie muss einhergehen mit der Beachtung der Regeln, die uns bisher in den vergangenen Monaten im Kampf gegen diese Pandemie so gut gedient haben, nämlich Abstand, Hygieneregeln und eben da, wo es nötig ist, Maskenpflicht."

Länder kündigen baldiges Ende der Maskenpflicht an

Die Ankündigungen der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, Harry Glawe (CDU) und Bernd Althusmann (CDU), ein baldiges Ende der Maskenpflicht ins Auge zu fassen, haben eine Diskussion ausgelöst.

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) spricht sich gegen eine Lockerung der Maskenpflicht aus: "Unsere Expertinnen und Experten raten uns seit langem, an der Maskenpflicht festzuhalten", sagte er im ZDF:

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) ist für die Maskenpflicht.

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Walter-Borjans und Spahn gegen Ende der Maskenpflicht

Gegen ein zeitnahes Ende der Pflicht für den Mund-Nasen-Schutz in Geschäften votierten zuvor auch Bayern, Brandenburg und Hamburg. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans meldeten sich zu Wort.

Diskussion um Abschaffung -
Brauchen wir die Maskenpflicht noch?
 

Die Maskenpflicht im Einzelhandel wurde schon bei der Einführung heiß diskutiert. Nun wird auch um ihre Abschaffung gerungen. Wie sehr haben die Masken geholfen? Ein Überblick.

von Jan Schneider
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Jens Spahn: "Verstehe die Ungeduld"

Spahn warnte vor einer Abschaffung der Maskenpflicht im Einzelhandel. Er verstehe zwar "die Ungeduld und den Wunsch nach Normalität", schrieb Spahn auf Twitter. Doch sei das Coronavirus "noch da". Wo in geschlossenen Räumen der nötige Abstand nicht immer gesichert sei, bleibe die Alltagsmaske geboten.

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Auch Walter-Borjans lehnt eine Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel ab und liegt damit nach eigener Aussage auf einer Linie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Ich habe (...) mit der Bundeskanzlerin darüber gesprochen und wir sind uns einig, dass das Maskentragen in Geschäften eine Zumutung ist, aber eine zumutbare Zumutung.
SPD-Chef Walter-Borjans

Das sagte Walter-Borjans am Sonntagabend auf "Bild live". Der SPD-Chef sprach sich dafür aus, in der Corona-Pandemie weiter Vorsicht walten zu lassen. Das werde er auch anderen Sozialdemokraten sagen, die zu mehr Lockerungen neigten.

Aufhebung der Maskenpflicht "das falsche Signal"

Auch die rheinland-pfälzische Landesregierung will zunächst an der Maskenpflicht im Handel festhalten. "Das Coronavirus ist noch da und noch gefährlich, das zeigen lokale Ausbrüche", sagte eine Sprecherin des Landesgesundheitsministeriums der "Rheinischen Post". Gerade die Ferienzeit sei nun entscheidend für eine Beurteilung des weiteren Infektionsgeschehens.

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