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Chrupalla kritisiert neue Corona-Maßnahmen

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"Wir raten zu Gelassenheit" - Chrupalla kritisiert neue Corona-Maßnahmen

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Die neuen Corona-Maßnahmen seien trotz steigender Infektionszahlen überzogen, so der AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla.

"Wir raten zur Gelassenheit", so der Bundessprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, zu den neuen Corona-Beschlüssen.

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Der Bundessprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, Tino Chrupalla, hat vor Panikmache im Umgang mit steigenden Corona-Infektionszahlen gewarnt. Ein zweiter Lockdown müsse auch mit Hinblick auf die Wirtschaft im Land verhindert werden. "Deshalb raten wir zu Gelassenheit", so Chrupalla im ZDF-Morgenmagazin.

Natürlich registriere auch die AfD, dass die Infektionszahlen wieder ansteigen würden, "wenngleich wir hier auch immer wieder Unterschiede sehen müssen und darauf hinweisen müssen, dass Infektion nicht gleich Erkrankung heißt", erklärte der AfD-Bundessprecher.

Chrupalla kritisiert Corona-Maßnahmen

Es sei ein Problem, dass jedes Bundesland eigene Maßnahmen wie Beherbergungsverbote ergreife. Dass es aber auch da Länder gibt, die diese Regelung nicht mittragen, verwirre die Menschen. Für die Tourismusbranche und die Gastronomie sei es sowieso ein verheerendes Signal. "Das sind Maßnahmen, die überzogen sind. Das kritisieren wir", sagte Chrupalla.

Zuvor getroffene Maßnahmen würden von der Bevölkerung bisher gut umgesetzt und akzeptiert. Diese sollte man nicht ausweiten und neue Verbote einführen. Der Anstieg der Zahlen im Herbst sei erwartbar gewesen und er wünsche sich vom RKI eine deutlichere Unterscheidung zwischen Infizierten und Erkrankten.

Immer mehr Großstädte überschreiten den Wert von 50 Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner. Damit gibt es immer mehr Risikogebiete, in denen unterschiedliche Maßnahmen gelten.

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AfD kann in Corona-Krise nicht punkten

Dass der Kurs der AfD in der Corona-Krise laut aktuellen Zahlen des ZDF-Politbarometers nicht dazu beiträgt, die Umfragewerte seiner Partei zu verbessern, stört Chrupalla nicht.

"Wir machen nicht Politik nach Umfragen, wir machen Politik für die Bevölkerung", erklärte er. Die AfD wolle sich für den Erhalt der Grund- und Freiheitsrechte in der Krise stark machen.

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