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Kanzleramtschef im ZDF - Braun: Neuinfektionen bestimmen Maßnahmen

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Jeder Patient, der in Deutschland eine stationäre Behandlung brauche, solle die auch bekommen, sagt Kanzleramtschef Braun - und will davon die Dauer der Maßnahmen abhängig machen.

Die Dauer der Kontaktbeschränkungen zur Abwehr des Coronavirus richten sich nach den Worten von Kanzleramtsminister Helge Braun nach der Tragfähigkeit des Gesundheitssystems. Das dürfe nicht überfordert werden, erklärt der CDU-Politiker im ZDF.

Der essenziellste Maßstab ist wirklich, dass jeder, der bei uns so krank wird, dass er eine stationäre Behandlung braucht, die auch gut bekommt.
Kanzleramtschef Braun

Braun: Verlängerung der Maßnahmen möglich

Der Bund werde mit den Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch noch einmal beraten. Ein wesentlicher Teil der Maßnahmen sei schon am 12. März in Kraft gesetzt worden und gelte in den Bundesländern zum Teil bis zum 20. April. Auf die Frage, ob die Maßnahmen darüber hinaus verlängert werden könnten, sagte er: "Das können wir noch nicht sagen."

Vor Beginn der Maßnahmen verdoppelte sich die Zahl der Infektionsfälle nach Brauns Angaben alle drei Tage, jetzt sind es ihm zufolge etwa sechs Tage. "Wir brauchen 10, 12 oder 14 Tage", sagte er. "Dann hätten wir erstmal den Punkt erreicht, dass unser Gesundheitssystem nicht überfordert wird."

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Generell gelte: "Wenn wir irgendwann über Lockerungen dieser Maßnahmen reden, dann müssen wir natürlich das nicht ersatzlos tun. Sondern wir müssen uns dann überlegen: Was haben wir noch an zusätzlichen Möglichkeiten, um im öffentlichen Raum auch Infektionen zu verhindern?"

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22.09.2021
von B. Spiekermann / C. Vogelmann
Videolänge
2 min
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