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Kontaktbeschränkungen über Ostern verlängert

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Bund und Länder - Kontaktbeschränkungen über Ostern verlängert

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Mindestens bis Ende der Osterferien sollen die Kontaktbeschränkungen in Deutschland gelten, so der Beschluss von Bund und Länder. Ostern solle man am besten zu Hause verbringen.

Bund und Länder verlängern die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise mindestens bis zum 19. April. Auch auf private Besuche über Ostern soll verzichtet werden, so Kanzlerin Merkel.

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Bund und Länder wollen die bestehenden scharfen Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern. Das hat die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten heute beschlossen. In einer gemeinsam Telefonkonferenz teilte Merkel gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) Details über den Beschluss mit.

Eine Pandemie kennt keine Feiertage.
Bundeskanzlerin Angela Merkel

An Ostern zu Hause bleiben

Die Bürger "bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren", so Merkel.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher: "Noch zu viel Ungewissheit"

Der Erste Bürgermeister von Hamburg, Peter Tschentscher, begründet im Interview, warum die Kontaktsperren noch mindestens bis zum 19. April dauern werden und man auch noch keine klaren Aussagen für die Zeit danach treffen könne.

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Die Menschen im Land werden aufgefordert, "generell auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten zu verzichten". Dies gelte auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Die entsprechenden Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April gelten. In fast allen Bundesländern enden an diesem Tag die Osterferien der Schüler. Laut der Kanzlerin sei es wichtig und richtig, dass die Regelungen bundesweit einheitlich gelten.

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Söder: Keine Entwarnung nach Ostern

Am Dienstag nach Ostern werde die Situation neu bewertet - Maßstab dafür stellen die Einschätzungen des Robert Koch Institus dar. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder machte aber auch deutlich: "Es ist nicht zu erwarten, dass ab dem 20. April plötzlich alles wieder so ist wie vorher."

Bund und Länder wollen die Kontakt-Beschränkungen wegen der Corona-Krise noch bis zum 19. April verlängern, dann enden in den meisten Bundesländern die Osterferien. Eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken soll es vorerst nicht geben.

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Es gebe zwei große, parallele Anstrengungen: das gesellschaftliche Leben herunterfahren und das Gesundheitssystem hochfahren. Man sehe bereits einen "positiven Trend", aber "keinen Anlass zur Entwarnung", so der CSU-Politiker. Söder wie auch Merkel und Tschentscher bedankten sich sowohl bei der Bevölkerung als auch bei den Mitarbeitern besonders im Gesundheitswesen.

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Keine Diskussion um Lockerung

Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Tschentscher wiederholte: "Geduld und Vorsicht sind das Gebot der Stunde." Merkel mahnte an, dass es vor Ostern keinerlei Diskussion über Lockerungen der bestehenden Maßnahmen geben solle.

Es wäre ganz schlimm, wenn wir zu früh die Kontaktbeschränkungen auflockern würden und später zurückrudern müssten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel

Es habe zudem große Einigkeit bestanden, dass es keine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken geben solle. Es sei deutlich gemacht worden, dass man sich an die bestehenden Auflagen halten müsse, selbst wenn man solche Masken trage. Merkel betonte darüberhinaus die gute Zusammenarbeit von Bund und Länder, es sei eine wichtige Besprechung gewesen, die aber in "guter Atmosphäre" stattfand.

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