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Beschränkungen bis 5. Juli? - Merkel will weiter verbindliche Corona-Regeln

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Das Bundeskanzleramt will die Corona-Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juli verlängern, dabei aber auch weitere Lockerungen ermöglichen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist gegen rasche Lockerungen der Corona-Regeln (Archivfoto).
Quelle: Odd Andersen/AFP Pool/dpa/Archiv

Nach dem Willen des Bundes sollten sich wieder zehn Personen treffen dürfen und die Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juli verbindlich in Kraft bleiben. Das steht in einer Vorlage des Kanzleramts für eine Schalte mit den Ländern, die dpa und AFP vorliegt. Das schlägt der Bund vor:

Private Treffen:

Maximal zehn Menschen oder Angehörige zweier Haushalte sollen sich in der Öffentlichkeit oder zu Hause treffen dürfen. Hygiene- und Abstandsregeln seien weiter zu beachten. Sind die Räume zu Hause zu klein, sollten sich nur so viele Personen versammeln, dass die Schutzregeln eingehalten werden können. Der Raum sollte ausreichend gelüftet werden. Wegen des deutlich geringeren Infektionsrisikos sollte man sich aber nach Möglichkeit im Freien verabreden.

Der Personenkreis, mit dem man Kontakt hat, sollte möglichst klein und konstant gehalten werden. Das gelte vor allem für Kinder, bei denen die Schutzmaßnahmen oft nicht konsequent umgesetzt werden könnten. Veranstaltungen und Versammlungen mit eigenem Hygienekonzept seien separat zu betrachten.

Das Ende der Corona-Beschränkungen in Thüringen polarisiert. Im ZDF-Interview betont Thüringens Ministerpräsident: Der Kampf gegen das Virus geht weiter - aber ohne Krisenmodus.

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Verschärfungen möglich:

Wo es die Infektionszahlen erfordern, sollten weitergehende Kontaktbeschränkungen erlassen werden.

Mindestabstand:

In der Öffentlichkeit sollte weiterhin der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. Auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sollte in bestimmten öffentlichen Bereichen weiter gelten.

Abstands- und Hygieneregeln müssten "so lange in das Alltagsleben integriert bleiben, wie die Pandemie nicht durch einen Impfstoff oder ein Heilmittel überwunden ist", heißt es in dem Papier.

Es scheint passiert zu sein, wovor Experten gewarnt haben: In Niedersachsen haben sich mindestens elf Menschen in einem Lokal infiziert, über 40 bei einem Gottesdienst in Hessen.

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Wir müssen sowohl mutig als auch wachsam sein
Regierungssprecher Steffen Seibert

Bundeskanzlerin Merkel will nach Angaben ihres Sprechers Steffen Seibert erreichen, dass es auch nach Auslaufen der bisherigen Vereinbarungen in der kommenden Woche weiterhin "verbindliche Anordnungen" geben soll und nicht nur Empfehlungen. Mit diesen Vorgaben habe Deutschland "in der Pandemie gemeinsam so viel erreicht".

Vor einem Liniendiagramm steht der Großbuchstabe R. Im Hintergrund sind zwei große, gezeichnete Viren zu sehen.

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