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Neuer Höchstwert - RKI meldet mehr als 16.000 Neuinfektionen

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Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Das Robert-Koch-Institut meldet erneut einen neuen Höchstwert an Neuinfektionen. Intensivmediziner blicken mit Sorge auf die Entwicklung.

Archiv: Ein medizinischer Mitarbeiter nimmt einen Abstrich für einen Coronavirus-Test, aufgenommen am 15.10.2020 in Köln
Intensivmediziner sehen die steigenden Fallzahlen mit Sorge.
Quelle: epa

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 16.774 Fällen innerhalb eines Tages einen neuen Höchstwert erreicht. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI).

Am Vortag lag der Wert bei 14.964 Fällen. Am Donnerstag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter 11.287 Neuinfektionen gemeldet.

Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Zahl der Corona-Toten über 10.000

Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 481.013 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 29.10.2020, 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Donnerstag um 89 auf insgesamt 10.272.

Intensiv- und Notfallmediziner in Deutschland beobachten die überproportional steigenden Fallzahlen mit großer Sorge. Noch seien genug Intensivbetten in Deutschland frei. Doch es gebe die Befürchtung, bei weiter steigenden Infektionszahlen die intensivmedizinische Versorgung bald nicht mehr in vollem Umfang gewährleisten zu können, sagte Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).

Das RKI schätzt, dass seit Beginn der Pandemie rund 339.200 Menschen genesen sind. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Mittwoch bei 1,03 (Vortag: 1,17). Das bedeutet, dass ein Infizierter etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Im Kampf gegen die Infektionswelle wird im November das öffentliche Leben in der Bundesrepublik drastisch eingeschränkt. Darauf hatten sich Bund und Länder am Mittwoch geeinigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt am Morgen im Bundestag eine Regierungserklärung zur Corona-Krise ab. Am Abend berät sie mit den anderen 26 EU-Staats- und Regierungschefs.

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