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Coronavirus - Spahn lässt Länder Pandemiepläne aktualisieren

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Gesundheitsminister Spahn lässt die Länder ihre Pandemiepläne aktualisieren. Er sieht Deutschland am Beginn einer Corona-Epidemie. Gleichzeitig warnte er vor Panik.

Gesundheitsminister Spahn glaubt, dass Deutschland vor einer Coronavirus-Epidemie steht: "Vor diesem Hintergrund ist es fraglich, ob unsere bisherige Strategie, das Virus einzugrenzen und Infektionsketten zu beenden, auch weiterhin aufgeht." Die Wahrscheinlichkeit, dass die Epidemie an Deutschland vorbeigehe, sinke.

In einer Telefonkonferenz habe er die Gesundheitsminister der Länder gebeten, ihre Landespandemiepläne in Kraft zu setzen, sofern noch nicht geschehen, und sich entsprechend auf eine Ausbreitung von Corona vorzubereiten. Ein Treffen mit seinen Länderkollegen sei für nächsten Mittwoch vereinbart.

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Was es mit den Pandemieplänen auf sich hat

Auch Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rettungsdienste und Unternehmen verfügten über Pandemiepläne. Diese sollten auch aktualisiert werden. Noch sei Deutschland in der im Pandemieplan vorgesehenen Phase, mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und Kontaktpersonen zu isolieren. Es könne aber auch die Phase eintreten, in der dies nicht mehr funktioniere und nicht alle Kontakte ermittelt werden könnten.

Wie sich der Staat auf das Coronavirus vorbereitet:

Bereits eine Sprecherin Spahns hatte mitgeteilt, dann gehe es vor allem darum, Risikogruppen in der Bevölkerung wie Menschen mit Vorerkrankungen und Ältere zu identifizieren und zu schützen. In den Pandemieplänen seien auch Vorgaben enthalten, wie die Bevölkerung und wie Ärzte und Pfleger zu informieren seien - "wie jeder seine Hausaufgabe zu machen hat", so Spahn.

Spahn warnt vor Corona-Panik

Die Bevölkerung rief Spahn auf, nicht bei jedem Husten zum Arzt zu gehen. Aber die Bürger sollten ihren Hausarzt anrufen, wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach einer Reise in ein Risikogebiet Fieber, Husten oder Atemnot hätten. Bei vorhandener Symptomatik und einem Verdacht solle besser einmal mehr auf das Virus getestet werden als einmal zu wenig. Auch die ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 sei vorbereitet.

Dass es eine Knappheit bei Schutzausrüstung geben könne, sei absehbar - zumal alle Länder auf der Welt Bedarf hätten und die größten Produzenten teils in China ansässig seien. Möglich sei auch, dass in Kliniken planbare Eingriffe und Maßnahmen zumindest ein Stück weit nach hinten verschoben würden. Reisebeschränkungen seien zum jetzigen Zeitpunkt nicht angemessen oder verhältnismäßig.

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