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Tausende protestieren gegen Corona-Maßnahmen

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In ganz Deutschland - Tausende protestieren gegen Corona-Maßnahmen

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In mehreren Städten wurde gegen die Corona-Regeln in Deutschland protestiert. Weil sich Teilnehmer nicht an die Auflagen hielten, mussten zwei Züge gestoppt werden.

In mehreren deutschen Städten hat es Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern gegeben. Die größte Veranstaltung fand in München statt.

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Tausende Menschen haben in mehreren deutschen Städten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen demonstriert. Allein an einer Kundgebung in München nahmen nach Schätzungen der Polizei rund 10.000 Menschen teil - doppelt so viele wie angemeldet waren.

Auch in Hannover und Wiesbaden gingen Hunderte Menschen auf die Straße. Sie beklagten unangemessene Eingriffe in die Grundrechte und staatliche Willkür. Die Demonstrationen verliefen zunächst friedlich. Doch die Polizei war vorbereitet.

Auflösung des Zugs in München

Weil die Zahl in München so deutlich überschritten wurde und viele Teilnehmer keine Maske trugen, hatte die Polizei einen Demonstrationszug zunächst gestoppt. Kurz darauf brachen die Veranstalter der Initiative "Querdenken 089" den Zug ab und baten die Teilnehmer, sich zur Hauptkundgebung auf der Theresienwiese zu versammeln.

Alle verfügbaren Einsatzkräfte der Polizei wurden dorthin verlagert, wie ein Sprecher sagte. Zwischenfälle oder Festnahmen gab es zunächst nicht.

Mehr als Tausend Demonstranten in Hannover

In Hannover gingen nach Polizeiangaben mehr als 1.000 Demonstranten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen auf die Straße. Der Zug in der Innenstadt musste zwischendurch einen Stopp einlegen. Die Teilnehmer wurden vom Veranstalter aufgefordert, den Mindestabstand einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Dies hatte die Polizei zur Auflage für alle Demonstrationen gemacht. Die Polizei war mit einem Großaufgebot in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Sie erwartete bei dem Aufmarsch und einer anschließenden Versammlung rund 2.000 Menschen. Am Nachmittag gab sie etwa 1.100 Teilnehmer an.

Eine private Initiative hatte den "Walk to freedom" (Gang zur Freiheit) angemeldet. Unter den Gegnern der Corona-Maßnahmen waren auch Mütter der Initiative "Eltern stehen auf". Kinder seien die Leidtragenden der Einschränkungen, sagte eine Teilnehmerin. In der Stadt gab es auch mehrere Gegendemonstrationen, etwa von der Linken Jugend und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Ihr Motto lautete: "Für Gesundheitsschutz und gegen Verschwörungstheorien".

Nach den Protesten in Berlin gegen staatliche Corona-Beschränkungen warnen Polizei und Politik vor einer weiteren Radikalisierung der Bewegung.

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Weniger Teilnehmer in Wiesbaden als angemeldet

In Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden kamen zu einer Protestaktion gegen die staatlichen Corona-Regeln deutlich weniger Teilnehmer, als von den Veranstaltern angemeldet wurden. Die Polizei sprach am Samstag von rund 150 Menschen bei der "Querdenken"-Initiative. Außerdem habe es eine Mahnwache gegen Rechts mit rund 50 Teilnehmern gegeben, sagte ein Sprecher. Ursprünglich war die Protestaktion nach Angaben der Stadt für bis zu 3.000 Personen angemeldet gewesen.

Die Stadt hatte die Demonstration sowie eine Mahnwache unter Auflagen für den Veranstalter genehmigt. Dieser sollte eigene Ordner für den reibungslosen Ablauf stellen. Die Protestierenden müssen eine Maske tragen und einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten.

Ein Modell eines Körpers mit Organen.

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