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Corona-Regeln für das Nachtleben - Party-Flickenteppich Deutschland

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Sperrstunden, Alkoholverbote, Maskenpflicht: Deutsche Großstädte verschärfen die Regeln für Treffen an öffentlichen und privaten Orten. Eine Stichprobe in sechs Städten.

Menschen tanzen in einem Berliner Club
Menschen tanzen in einem Berliner Club
Quelle: dpa

Berlin

Seit Samstag gilt in Berlin eine Sperrstunde. Restaurants, Bars, Kneipen und die meisten Geschäfte müssen von 23 bis 6 Uhr geschlossen sein.

Bei privaten Zusammenkünften in geschlossenen Räumen dürfen nur noch höchstens zehn Menschen zusammenkommen. Im Freien dürfen sich von 23 Uhr bis 6 Uhr nur noch fünf Personen versammeln.

Ab sofort gelten in Berlin aufgrund der angestiegenen Neuinfektionen, strengere Corona-Vorschriften. Das bedeutet: Sperrstunde um 23 Uhr und nur Treffen im ganz kleinen Kreis.

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Frankfurt

Seit Freitag gilt auch in Frankfurt eine Sperrstunde. Wie in der Nachbarstadt Offenbach müssen gastronomische Betriebe von 23 bis 6 Uhr schließen. Weitere Kernpunkte der neuen Allgemeinverfügung, die vorerst für zehn Tag gilt, sind:

  • eine Maskenpflicht im Zeitraum von 8 bis 22 Uhr in stark frequentierten Einkaufsstraßen, wie der Zeil und der Bergerstraße
  • und ein ganztägiges Konsumverbot für Alkohol auf zahlreichen öffentlichen Plätzen.

In Frankfurt gilt unter anderem in Einkaufsstraßen eine Maskenpflicht sowie ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen.

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Hamburg

In Hamburg treten ab Montag verschiedene Maßnahmen in Kraft. Zu den neuen Regeln gehört eine Maskenpflicht für alle Personen in gastronomischen Einrichtungen und im Einzelhandel, bei allen sonstigen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sowie in Gebäuden mit Publikumsverkehr.

Auch an besonderen öffentlichen Plätzen, wo es zu größeren Ansammlungen und Enge kommt, wie dem Schanzenviertel, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Das schon bestehende Verbot des Außerhausverkaufs alkoholischer Getränke am Wochenende von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens in ausgewählten Gebieten, wie dem Schanzenviertel, St. Pauli und Ottensen, gilt auch weiterhin.

Stuttgart

In Stuttgart sind private Feiern seit Freitag nur noch eingeschränkt möglich. Nach einer Allgemeinverfügung sind Zusammenkünfte in Privaträumen nur noch möglich, wenn weniger als 25 Personen zusammenkommen. In öffentlichen oder angemieteten Räumen gilt eine Beschränkung auf 50 Personen.

Wer sich nicht daran hält, muss mit "unmittelbarem Zwang" rechnen. Die Bußgelder reichen von mindestens 250 Euro bis zu 25.000 Euro in Einzelfällen. Diese Regelungen gelten zunächst bis einschließlich 25. Oktober

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Köln

In Köln wurde bereits vor einer Woche die Maskenpflicht beim Besuch von Veranstaltungen im Innenraum auch auf die Sitzplätze ausgeweitet. Von Samstag an gilt zusätzlich dort eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wo sich viele Menschen begegnen und Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wie etwa in Fußgängerzonen.

Außerdem dürfen sich im "öffentlichen Raum" maximal noch fünf Menschen aus verschiedenen Haushalten treffen. Ab 22 Uhr gilt draußen ein Alkoholkonsumverbot, zudem an Hotspots ein Alkoholverkaufsverbot an Wochenenden von Freitag 20 Uhr bis Montag 6 Uhr. Private Feiern außerhalb des eigenen Wohnraums sind auf maximal 25 Personen begrenzt.

München

In München sind seit Freitag bei privaten Feiern sowie nicht öffentlichen Veranstaltungen unter freiem Himmel bis zu 100 Teilnehmende gestattet. Einige andere bereits geltende Einschränkungen wurden bis einschließlich Donnerstag kommender Woche verlängert:

Treffen im privaten und öffentlichen Raum sowie in der Gastronomie sind nur in Gruppen von maximal zehn Personen oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands, sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands, gestattet.

Das Verbot zum Außerhausverkauf von Alkohol ab 21 Uhr und zum Alkoholkonsum im öffentlichen Raum ab 23 Uhr bis 6 Uhr morgens gilt auch an diesem Wochenende in ausgewählten Orten wie dem Baldeplatz.

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