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RKI meldet starken Anstieg - Fast 5.000 neue Infektionen in Deutschland

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Das Coronavirus ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Das RKI meldet fast 5.000 neue Fälle. Derweil wird bereits über eine "Exit-Strategie" diskutiert.

Archiv, Typical: Ein Beatmungsgerät steht im allgemeinen Krankenhaus Viersen.
Viele Neuinfektionen und Todesfälle meldet das Robert Koch-Institut.
Quelle: DPA

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts binnen eines Tages um 4.994 auf 36.508 gestiegen, die der Toten klettert um 49 auf 198. Besonders viele Neuinfektionen gab es in Bayern mit 1.435 zusätzlichen Fällen im Vergleich zum Vortag, in Baden-Württemberg (1.214) und in Nordrhein-Westfalen (727).

AKK: Politische Debatten nach Corona-Krise

Über Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus wird weiter diskutiert. Forderungen nach mehr Kompetenzen der Bundeswehr im Inneren erteilte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer im ZDF-Morgenmagazin eine Absage.

Jetzt ist akute Krise. Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, den Menschen zu helfen.
Annegret Kramp-Karrenbauer, Verteidigungsministerin

Politische Debatten sollten nach der Corona-Pandemie geführt werden, sagte Kramp-Karrenbauer. Das Grundgesetz ermögliche der Bundeswehr schon "sehr, sehr viel" im Land zu tun. Auch Debatten über eine mögliche allgemeine Dienstpflicht, ehemals Zivildienst, sollten vertagt werden. Die Ministerin lobte zudem die Hilfsbereitschaft der Reservisten, von denen sich Tausende zum freiwilligen Dienst gemeldet hätten. Das "macht mich sehr stolz", sagte Kramp-Karrenbauer.

Sehen Sie hier das gesamte Interview mit der Verteidigungsministerin:

"Unter den Reservistinnen und Reservisten gibt es eine große Hilfsbereitschaft", so Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU.

Beitragslänge:
5 min
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Bund und Länder hatten sich am Sonntag auf einen Neun-Punkte-Plan verständigt, der zwischenmenschliche Kontakte minimieren soll, um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu vermindern. Für zunächst zwei Wochen sind öffentliche Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten - mit Ausnahme von Menschen, die im selben Haushalt leben. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, mussten viele Geschäfte dichtmachen, Fabriken stoppten ihre Produktion.

Debatte über Exit-Strategie voll entbrannt

Angesichts der Belastungen für die Wirtschaft und der drastischen Einschränkungen für die Bürger wird bereits über eine "Exit-Strategie" diskutiert. Der Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat an Bund und Länder appelliert, Strategien für eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen zu entwickeln. "Langfristig können wir nicht das gesamte Land lahmlegen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, sagte, die Bundesregierung müsse zeitnah eine solche Strategie für ein schnelles Durchstarten der Unternehmen nach der Corona-Krise entwickeln. Die Arbeitsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen müsse gesichert werden. Ansonsten drohten nachhaltige Wohlstandsverluste.

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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