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Manuela Schwesig: "Klares Signal für Tests"

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Vor Ministerpräsidenten-Treffen - Manuela Schwesig: "Klares Signal für Tests"

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Vor dem Treffen mit Kanzlerin Merkel hat sich Ministerpräsidentin Schwesig für eine Öffnung der Schulen ausgesprochen. Dafür müsse es aber bundesweit mehr Corona-Tests geben.

Corona-Tests müssen "bundesweit einheitlich" werden, um einen erneuten, bundesweiten Lockdown zu verhindern, so Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern.

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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat gefordert, dass die Krankenkassen die Kosten für eine Ausweitung von Corona-Tests an Schulen übernehmen. Vor den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte Schwesig am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin: "Wir müssen auch in den Schulen vorankommen."

"Nationale Teststrategie"

Dazu sei mehr Sicherheit durch Testung nötig, sagte sie. Sie bedauere es auch sehr, dass zu Schulen noch keine bundesweite Studie vorliege.

Dort wo in einer Kita oder einer Schule ein Fall auftritt, muss sofort durchgetestet werden.
Manuela Schwesig

Die Kosten für diese Tests müssten die Krankenkassen übernehmen. "Ich bin dafür, dass da ein klares Signal von 16 Länderchefs und der Kanzlerin ausgeht, und dann glaube ich, können wir uns mit den Kassen auch einigen", sagte Schwesig. "Denn wir müssen im Gesundheitssystem präventiv vorgehen und nicht erst dann, wenn Corona auftritt." Dazu brauche es eine bundesweit einheitliche "nationale Teststrategie".

"Auf keinen Fall nochmal bundesweiter Lockdown"

In den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Merkel am Mittwochnachmittag müssten Kinder und Familien im Mittelpunkt stehen. Bei den Beratungen über die weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sagte Schwesig, für sie gehe eine Einigkeit in grundsätzlichen Fragen wie Maskenpflicht, Abstandsgebot und Kontaktverbot mit konkreten regionalen Lösungen zusammen.

"Es ist klar, dass wir zum Beispiel unsere Kitas früher öffnen konnten, unseren Tourismus eher öffnen konnten als Bayern, weil wir viel weniger betroffen sind", sagte sie. Mecklenburg-Vorpommern sei nach wie vor das Bundesland mit den geringsten Infektionen. Es dürfe auf keinen Fall wieder zu einem bundesweiten Lockdown kommen.

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