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Maskenpflicht - Brandenburg startet Schuljahr im Corona-Modus

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Das neue Schuljahr in Brandenburg beginnt mit mehr Schülerinnen und Schülern. Auch die Zahl der Lehrkräfte ist gestiegen. Für alle soll eine Maskenpflicht gelten.

In Brandenburg beginnt für rund 294.000 Kinder und Jugendliche nach den Sommerferien der Unterricht. Darunter seien auch rund 23.400 Schulanfängerinnen und -anfänger, sagte Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Die Schülerzahlen sind damit erneut gestiegen.

Maskenpflicht für Schulen in Brandenburg

Das Ministerium hat bereits eine Maskenpflicht für Schulen angekündigt, die in Fluren, Treppenhäusern und Mensen gelten soll. Klassenräume und Schulhöfe sind ausgenommen. Zusätzlich seien die Schulen angehalten gewesen, ihre Hygienekonzepte zu aktualisieren, betonte Ernst.

Das Kabinett will die Regelung als Teil der neuen Corona-Verordnung am Dienstag beschließen. Den Schulen wurde empfohlen, die Maskenpflicht zum Schulstart am Montag freiwillig einzuführen, bis die neue Verordnung in Kraft trete.

Neue Lehrerinnen und Lehrer für Brandenburgs Schulen

Insgesamt seien in Brandenburg rund 21.000 Lehrkräfte im Einsatz, darunter auch zahlreiche neue Lehrerinnen und Lehrer, sagte Ernst. 216 zusätzliche Stellen seien neu geschaffen und mehr als 1.500 Lehrkräfte unbefristet neu eingestellt worden.

Unter den Lehrkräften seien inzwischen rund 2.500 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger, die jedoch zum Teil bereits seit mehr als zehn Jahren unterrichteten, hieß es. Solche Lehrkräfte würden auch in den kommenden Jahren weiter gebraucht.

Schulstart zunächst im Regelbetrieb

Nun beginne der Schulbetrieb mit allen Schülerinnen und Schülern und der vollen Stundenzahl. Falls es zwingend medizinisch notwendig sei, könne auch vom Präsenzunterricht in ein "Distanzlernen" gewechselt werden, hieß es.

Das Land habe das Covid-19-Infektionsgeschehen im Blick, sagte Ernst:

Schutzmaßnahmen sind deshalb unverzichtbar.
Britta Ernst, Bildungsministerin (SPD)

Unterricht ohne Mindestabstand

Der Mindestabstand von anderthalb Metern könne bei Präsenzunterricht mit allen Schülerinnen und Schülern nicht mehr eingehalten werden, hieß es weiter. Zwischen Lehrkräften, sonstigem pädagogischem Personal und im Kontakt mit Eltern und sonstigen Dritten müssten die Abstandsregeln jedoch weiter beachtet werden.

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Kostenlose Tests auf Coronavirus

Dem gesamten Schulpersonal werde angeboten, sich zunächst bis Ende November insgesamt sechsmal kostenlos auf eine mögliche Coronavirus-Infektion testen zu lassen, sagte Ernst. Dafür würden Berechtigungsscheine ausgegeben.

Die Schulen sind auf die veränderte Lage eingestellt.
Britta Ernst, Bildungsministerin (SPD)

Für den Fall, dass Lerngruppen oder Schulen wegen Infektionen geschlossen werden müssen, gebe es andere Unterrichtsangebote. Um zurückliegenden Unterrichtsausfall aufzufangen, werde über verbindliche schulische Angebote in den kommenden Osterferien nachgedacht.

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17.09.2021
Videolänge
2 min
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