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Esken: Zentren sollen Kompetenzen bündeln

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Vor Schulgipfel im Kanzleramt - Esken: Zentren sollen Kompetenzen bündeln

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Schule in Corona-Zeiten: Im Kanzleramt wird über weitere Schritte bei der Schuldigitalisierung beraten. SPD-Chefin Esken kündigte im ZDF die Einrichtung von Kompetenzzentren an.

Damit Schulunterricht auch in Corona-Zeiten funktioniert, sollen Kompetenzzentren "pädagogische und technologische Kompetenzen bündeln", so die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken.

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Im Kanzleramt wird heute Abend über die Lage der Schulen in der Corona-Krise beraten. Neben einem Austausch über Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen soll es um weitere Schritte bei der Schuldigitalisierung gehen und um die Weiterbildung von Lehrern im Umgang mit digitalen Medien.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bildungsministerin Anja Karliczek, SPD-Chefin Saskia Esken und die Kultusminister der Bundesländer werden an dem Gipfel teilnehmen.

Corona-Pandemie: Lehrende brauchen "besondere Unterstützung"

"Die Defizite in der Corona-Pandemie haben uns gezeigt, dass die Lehrerinnen und Lehrer besondere Unterstützung brauchen", sagte SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken vor dem Gipfel im ZDF-Morgenmagazin. "Da wollen wir jetzt noch zwei, drei Schritte vorangehen."

Auch im neuen Schuljahr ringen Lehrer und Bildungsvertreter um die richtige Strategie in der Corona-Krise. Der Schulgipfel berät sich nun im Kanzleramt über die richtigen Unterrichtsformen.

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"Durch die Föderalismusreform waren wir als Bund ja einigermaßen daran gehindert, da mit einzugreifen", so Esken im ZDF. Der Bundestag habe einen Grundsatzbeschluss gefasst und auch das Grundgesetz geändert, "um den Digitalpakt überhaupt erst möglich zu machen". Der Bund müsse dafür sorgen, dass die Lebensverhältnisse und Bildungschancen überall gleich seien.

Zuschüsse für Laptops und mobile Flatrate für Lehrer und Schüler

Das Treffen heute Abend knüpft an ein Gespräch Merkels, Eskens und mehrerer Ländervertreter im August an. Damals wurde unter anderem besprochen, dass für Schüler eine günstige mobile Internetflatrate angeboten werden soll und die Lehrer in Deutschland mit Dienstlaptops ausgestattet werden.

Die 500 Millionen Euro für die Dienstgeräte sollen aus dem Corona-Aufbauprogramm der EU finanziert werden. Das gibt es allerdings noch gar nicht. Nach dpa-Informationen könnte es darum gehen, dass Bund und Länder das Geld vorstrecken, damit es schneller geht.

Esken: Kompetenzzentren in Bundesländern einrichten

Damit Schulunterricht auch in Corona-Zeiten funktioniert, sollen laut Esken zudem künftig Kompetenzzentren in den Bundesländern eingerichtet werden, die "pädagogische und technologische Kompetenzen bündeln".

Weitere Themen sind der Anschluss der Schulen an schnelles Internet, die Fort- und Ausbildung von Lehrern und der Aufbau bundesweiter Online-Bildungsinhalte.

Vertreter von Bund und Ländern hatten vor den Gesprächen im Kanzleramt erneut betont, dass flächendeckende Schulschließungen, wie im Frühjahr, vermieden werden sollen.

Der Unterricht von zu Hause aus ist während der Corona-Pandemie in ganz Deutschland Alltag geworden. Schüler, Eltern und Lehrer wurden von der völlig neuen Lernsituation quasi überrumpelt.

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