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"Das kann für Familien nicht so bleiben"

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Ex-Familienministerin Schwesig - "Das kann für Familien nicht so bleiben"

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Valide Aussagen von Kanzlerin Merkel und vom Robert-Koch-Institut, um Familien in der Corona-Krise eine Perspektive zu bieten - das fordert Ministerpräsidentin Schwesig im ZDF.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im ZDF-Interview

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5 min
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Die einstige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig bezeichnet die durch die Corona-Krise bedingte Situation in Familien als "riesen Spagat". "Man hat einerseits Telefonschalten - auf der anderen Seite möchte der Junge vielleicht Hilfe bei den Schulaufgaben", sagt sie im ZDF heute journal. Und wenn die vierjährige Tochter am liebsten spielen möchte, könne man nicht die ganze Zeit sagen: "Guck mal Peppa Wutz".

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern betont: "Das kann für die Familien nicht so bleiben." Für viele Familien sei die Situation sicher noch schwieriger, kämen womöglich Existenzängste noch hinzu. Darum sei es jetzt wichtig, "eine Perspektive für mehr Kinderbetreuung und auch wieder mehr Schulöffnungen" zu bieten.

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Länder wollen "valide Aussage" von Merkel

Davon, dass die Öffnung von Kitas und Grundschule auf den August vertagt worden seien, wisse sie nichts, so Schwesig weiter. Das sei so nicht richtig:

Wir haben längst Beratungen und Konzepte, wie wir wieder Schritt für Schritt Kita öffnen können und auch Schulen.

Sicherheit müsse dabei aber gewährleistet sein - für die Kinder und die Familien.

Ein Dilemma der Politik sei, dass es Experten gebe, die eine Kita-Öffnung für "problemlos" halten - und andere, die das "für ganz, ganz gefährlich" halten. Deshalb hätten die Länder die Bundeskanzlerin gebeten, bis zum kommenden Donnerstag, den 30. April, "eine valide Aussage mit dem Robert-Koch-Institut zu treffen: Was bedeutet eine Kita-Öffnung aus epidemiologischer Sicht für Kinder und ihre Familien?".

Das komplette Interview sehen Sie im Video oben.

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