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Söder: "Um uns herum explodieren die Zahlen"

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Bayerns Ministerpräsident - Söder: "Um uns herum explodieren die Zahlen"

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Im ZDF verteidigt Bayerns Ministerpräsident Söder das Beherbergungsverbot für Reisende aus deutschen Risikogebieten. Vorsicht sei entscheidend im Umgang mit der Pandemie.

"Es geht um Sicherheit für die Gäste und die Aufrechterhaltung von Hotels", so Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, zum Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten.

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Einige Großstädte wie Berlin stehen nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kurz davor, die Kontrolle über die Corona-Infektionszahlen zu verlieren. Deswegen solle man "auf keinen Fall" Vorsicht, die zur Bewältigung der Pandemie entscheidend sei, aufgeben.

Steigende Fallzahlen

Im ZDF-Morgenmagazin betonte Söder: "Um uns herum explodieren die Zahlen in Europa". Dort wachse das Problem auch in die Krankenhäuser hinein. Man erlebe auch "in den USA und anderswo zum Teil sehr bizarre Szenen". Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut mehr als 4.000 festgestellte Neuinfektionen.

Auf die Frage, ob man das Corona-Management möglicherweise ändern müsse mit Blick auf Infektionszahlen auf der einen und schwere Verläufe auf der anderen Seite, sagte Söder: "Das Corona-Management wird ständig weiterentwickelt." Söder zufolge gibt es eine Grundfrage, die man stellen müsse: "Die heißt: Eindämmung oder Durchseuchung?"

Söder zu Schwedens Sonderweg

Das, was in Schweden gemacht werde, sei aus Söders Sicht ethisch nicht zu vertreten. Denn man liefe Gefahr, für das Freizeitverhalten einiger das Leben vieler zu riskieren.

Dort wo das Infektionsgeschehen stark wachse, müsse man regional mit Maßnahmen vorgehen und die auch konsequent umsetzen. "Nicht nur drüber reden, sondern auch tun", sagte Söder. Zu diesen Maßnahmen gehörten:

Mehr Maske, weniger Alkohol und natürlich auch kleinere Partys.
Markus Söder, Ministerpräsident Bayern

Die Bundesländer haben ein Beherbergungsverbot für Urlauber aus Gebieten mit hohen Corona-Infektionszahlen beschlossen - fünf Länder aber behalten sich ein eigenes Vorgehen vor.

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Söder verteidigt Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten

Zudem verteidigte Söder ein am Mittwoch beschlossenes Beherbergungsverbot für Menschen aus innerdeutschen Risikogebieten. Dabei gehe es vor allem um die Sicherheit der Menschen und Sicherheit für die Tourismusbranche. Er betonte: "Wer mit einem negativen Test anreist, kann einen Urlaub genießen."

Die Bundesländer hatten mehrheitlich beschlossen, dass innerdeutsche Urlauber aus Risikogebieten nur dann beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen können.

Greifen soll dies für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Fünf Länder gaben zu dem Beschluss aber abweichende Erklärungen ab.

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