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Spahn nach Corona-Kabinett - Gesundheitsämter stärken, Klinikkosten zahlen

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Verstärkung für Gesundheitsämter, Kostenübernahme bei ausländischen Corona-Patienten: Minister Spahn hat im Corona-Kabinett seine Pläne für das Gesundheitssystem vorgestellt.

Jens Spahn
Jens Spahn spricht während einer Pressekonferenz zu den Plänen für die öffentliche Gesundheit.
Quelle: dpa

Im Anschluss an das sogenannte Corona-Kabinett hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei einer Pressekonferenz seine Pläne für den öffentlichen Gesundheitsdienst vorgestellt.

Demnach sollen die lokalen Gesundheitsämter personell verstärkt werden. Die Kosten für die Schulung mobiler Teams sollen zudem übernommen werden. Beim Robert Koch-Institut werde dauerhaft eine Serviceeinheit Kontaktstelle aufgebaut. Außerdem sollen die Behandlungskosten der derzeit 200 Corona-Intensivpatienten aus dem Ausland vom Bund übernommen werden.

Krankschreibung per Telefon weiter möglich

Außerdem hat Spahn Gespräche über telefonische Krankschreibungen angekündigt, deren Auslaufen massiv kritisiert wurde.

Mittlerweile hat der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen angekündigt, dass bei leichten Atemwegserkrankungen weiterhin eine telefonische Krankschreibung ohne Arztbesuch möglich sein soll.

In der Corona-Krise war die Möglichkeit eingeführt worden, sich bei Erkältungssymptomen telefonisch krankschreiben zu lassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen (G-BA) hatte dies am Freitag aber nicht mehr verlängert - gegen die Stimmen von Medizinern und Krankenhäusern.

Spahn: Corona-Auflagen nur Zug um Zug lockern

Spahn plädierte weiter dafür, die Corona-Auflagen für Wirtschaft und Öffentlichkeit nur Zug um Zug zu lockern. "Ich denke, es ist richtig jetzt, das Schritt um Schritt und jeweils auch überprüft zu machen, als möglicherweise hinterher in die Situation zu kommen, auch Öffnungsschritte wieder zurückzunehmen", sagte der CDU-Politiker in Berlin. "Das kann man nicht ausschließen. Aber ich finde, wir sollten gemeinsam einen Ansatz fahren (...)."

Nach seinem Eindruck habe das schrittweise Vorgehen bei allen Beteiligten und in der Bevölkerung eine sehr hohe Akzeptanz.

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