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Gesundheitsminister Spahn - Corona-App kommt bald

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die neue Tracing-App demnächst vorstellen. Für ihn ist sie ein "wichtiges Werkzeug, um die Infektionszahlen niedrig zu halten".

Im Laufe des Junis soll die sich in der Entwicklung befindende Corona-Warn-App an den Start gehen.

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Andere Länder wie Frankreich haben sie schon, nun bekommt auch Deutschland eine Corona-Warn-App. Gesundheitsminister Jens Spahn kündigt in der "Rheinischen Post" die Präsentation für die nächste Woche an.

Diese Zeit brauchten wir für die Entwicklung, weil wir hohe Anforderungen stellen: Die App muss auf allen Endgeräten genutzt werden können und soll beispielsweise auch dann messen, wenn man mit dem Handy Musik hört.
Gesundheitsminister Spahn

Spahn betonte, die App müsse strenge Vorgaben beim Datenschutz und bei der Energieeffizienz erfüllen. "Eine App, die in wenigen Stunden den Akku des Handys leerzieht, nutzt keiner." Er wolle vermeiden, dass die App von vielen wieder gelöscht werde, weil sie zu viel Energie fresse.

Zwei Menschen mit Masken schauen auf ein Smartphone

Corona-Tracing-App -
Schwachstelle im Datenbank-Management
 

Der Programmcode für die Corona-App ist seit einer Woche öffentlich. Viele Entwickler haben draufgeschaut und Fehler gefunden, u.a. im Datenbankteil. Die werden nun aufgearbeitet.

von Peter Welchering

Bundesregierung startet Werbekampagne

"Wenn wir in den kommenden Wochen einige Millionen Bürger von der App überzeugen, dann bin ich schon zufrieden", sagte Spahn weiter." Die Bundesregierung werde in einer breit angelegten Kampagne dafür werben. Die App sei aber kein Allheilmittel, so Spahn. "Sie ist aber ein weiteres, wichtiges Werkzeug, um die Infektionszahlen niedrig zu halten."

Das Virus einzudämmen, ist ein Teamspiel. Jeder, der die App herunterlädt, hilft dabei.
Gesundheitsminister Spahn

Die Bundesregierung will mit der sogenannten Tracing-App die Infektionsketten des Coronavirus besser erkennen und dafür sorgen, dass bei einer Lockerung für das öffentliche Leben die Ausbreitung des Coronavirus nicht wieder stark ansteigt.

Ist man mit infizierten Personen in Kontakt gekommen?

Wird ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet und dieser Status in der App erfasst, sollen die anderen Anwender darüber informiert werden, dass sie sich in der Vergangenheit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben.

Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Systems arbeitet gemeinsam mit dem Walldorfer Softwareanbieter SAP an der App zur Kontaktverfolgung von Covid-19-Infizierten. Ursprünglich sollte eine solche App in Deutschland ähnlich wie in Österreich bereits im April auf den Markt kommen.

In Deutschland wird, vor allem von der Deutschen Telekom und SAP, derzeit eine Corona-App für Smartphones entwickelt. Sie soll dabei helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

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Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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