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Spahn fordert pragmatische Lockerung

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Coronavirus-Maßnahmen - Spahn fordert pragmatische Lockerung

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Der Gesundheitsminister will keine Diskussionen über Quadratmeter-Zahlen. Nachvollziehbare Abstands- und Hygieneregeln seien wichtiger. Er bricht außerdem eine Lanze für Eltern.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Pragmatismus bei Lockerungen
Gesundheitsminister Jens Spahn will nachvollziehbare Regelungen in der Corona-Krise.
Quelle: dpa

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plädiert für pragmatische Lockerungen von Beschränkungen in der Corona-Krise. Wichtig sei es, bei den nächsten Schritten mehr über allgemeine Kriterien als über Quadratmeter-Zahlen zu reden, sagte der Politiker den Zeitungen der "Funke Mediengruppe".

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Entscheidend seien Abstands- und Hygieneregeln. "Je nachvollziehbarer die Regelungen sind, desto eher werden sie akzeptiert und gelebt", mahnte Spahn.

Partys oder Volksfeste bergen ein extrem hohes Risiko. Wer dagegen mit dem nötigen Abstand zu anderen in einem Geschäft einkaufen geht oder sich im Fitnessstudio fit hält, sollte das tun können.
Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister

Im Video: Die aktuellen Herausforderungen von Ladenbesitzern

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Die Akzeptanz der Bürger ist strapaziert

In den Bereichen Kitas und Schulen werde die Akzeptanz der Bürger für die Einschränkungen gerade deutlich strapaziert, sagte der Minister. Die Zumutungen für Kinder, berufstätige Eltern und Alleinerziehende seien sehr groß.

Spahn rechnet nur mit einer begrenzten Verfügbarkeit eines Impfstoffs gegen das Coronavirus, sobald dieser vorliege. Daher werde es zu einer Priorisierung bestimmter Berufs- und Bevölkerungsgruppen kommen müssen. "Dazu werden sicher die Risikogruppen und das medizinische Personal gehören", sagte Spahn.

Im Video: Wie bewältigen Eltern die Krise?

Wie bewältigen Eltern die Corona-Krise und was sagen sie dazu, dass Kitas weiterhin geschlossen bleiben? Wir haben uns umgehört.

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Kliniken zurück zu 75 Prozent Normalbetrieb

Spahn will ferner ein neues Versorgungskonzept für Kliniken einführen, um Behandlungskapazitäten für alle Patienten zu sichern. Demnach sollen wieder 75 Prozent des Klinikbetriebs für Behandlungen abseits von Corona-Infektionen zur Verfügung stehen und 25 Prozent weiter für Corona-Patienten freigehalten werden.

Im Video: Welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Corona-Krise auf Reha-Kliniken hat

Etliche Kliniken müssen derzeit Kurzarbeit anmelden. Denn um Platz für Corona-Fälle zu schaffen, wurden vielerorts Operationen verschoben und Reha-Maßnahmen ausgesetzt.

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Angesichts der schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise fordert Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterdessen in der "Welt" einen stärkeren Fokus auf die Belebung der Wirtschaft.

Wir müssen behutsam unsere Unternehmen wieder in die Lage versetzen, selbst wieder zu wirtschaften, statt auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein. Das nennt man soziale Marktwirtschaft.
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von NRW

Grundrechtseingriffe fortlaufend bewerten

Niemandem sei geholfen, wenn sich keiner Gedanken mache, wie die nächsten Wochen und Monate in Deutschland aussehen könnten. Eingriffe in Grundrechte sollten jeden Tag aufs Neue bewertet werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trat zuletzt bei der Lockerung der Corona-Maßnahmen deutlich auf die Bremse, kritisierte die Länder für ihr Vorgehen in ihrer Regierungserklärung am Donnerstag im Bundestag. Über neue Lockerungen wollen die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder voraussichtlich erst am 6. Mai sprechen.

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