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Appell von Spahn - Herbst- und Weihnachtsurlaub in Deutschland

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Durch Reiserückkehrer ist die Zahl der Neuinfektionen zuletzt gestiegen. Gesundheitsminister Spahn appelliert, den Herbst- und Weihnachtsurlaub in Deutschland zu verbringen.

Jens Spahn am 04.09.2020 in Berlin
Spahn: Herbst- und Weihnachtsurlaub in Deutschland verbringen
Quelle: dpa

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie aufgerufen, Herbstferien und Weihnachtsurlaub in Deutschland zu verbringen. Man habe beim Winterurlaub in Ischgl und im Sommerurlaub gesehen, dass "zumindest bestimmte Arten von Reisen und Urlaub Risiken mit sich bringen und Infektionen mit zurück nach Deutschland bringen, sagte Spahn.

Das haben wir mit großem Aufwand für diese Reiserückkehrer-Situation gut in den Griff bekommen.
Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister (CDU)

Spahn: "Die Schönheit Deutschlands genießen"

Zugleich appellierte Spahn an die Menschen: "Aber vielleicht schaffen wir es ja auch alle zusammen, mal für den Herbsturlaub und vielleicht auch gleich für den Weihnachtsurlaub mit, nicht so weit zu fahren. Sondern einfach mal die Schönheit Deutschlands zu genießen." Der Minister fügte hinzu: "Das macht's uns allen, übrigens auch den Gesundheitsämtern vor Ort, deutlich leichter."

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Spahn machte erneut klar, dass er nicht mit einem raschen Ende der Corona-Krise rechne. Er sei aber zuversichtlich, dass man in sechs Monaten noch besser damit umgehen könne, eine Balance zu finden zwischen bestmöglichem Infektionsschutz und soviel Alltag wie möglich.

Wir werden bis dahin wahrscheinlich Schnelltests verfügbar haben, was für all die Veranstaltungen, über die wir gerade gesprochen haben, einen großen Unterschied macht.
Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister (CDU)

Zudem werde man "möglicherweise in sechs Monaten eine Idee davon haben, dass Impfstoffe dann auch bald verfügbar sind". Man werde Tag für Tag und Monat für Monat besser wissen, wie man mit dem Virus umgehen müsse.

Stärkung der Gesundheitsämter

Spahn stellte in Berlin gemeinsam mit der Vorsitzenden der Länder-Gesundheitsminister, Berlins Senatorin Dilek Kalayci (SPD), den "Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst" vor. Der Bund stellt den Länder dafür bis zum Jahr 2026 insgesamt vier Milliarden Euro zur Verfügung.

Damit soll beispielsweise die Digitalisierung und Vernetzung der Gesundheitsämter gestärkt werden. Bis Ende 2022 soll es mindestens 5.000 neue und unbefristete Vollzeitstellen in dem Bereich geben.

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Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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