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Akzeptanz für Corona-Maßnahmen wichtig

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Kölns Oberbürgermeisterin Reker - Akzeptanz für Corona-Maßnahmen wichtig

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Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker findet die Corona-Maßnahmen richtig. Nun sei es wichtig, für Akzeptanz zu sorgen, sagte sie im heute journal.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hält die verschärften Maßnahmen für richtig – auch die Sperrstunde ab 23 Uhr. Die Maßnahmen müssten transparent und nachvollziehbar sein, um vor Ort für Akzeptanz, Einvernehmen und Vernunft zu sorgen.

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"Also, die Lage ist natürlich Ernst, eine Inzidenzzahl von über 70 ist hoch." Vor diesem Hintergrund hat sich Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hinter die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern gestellt. In ihrer Stadt seien alle Regeln bereits umgesetzt - bis auf die Sperrstunde ab 23 Uhr. Diese sei in Köln schon vor den neuen Beschlüssen auf 1 Uhr festgelegt worden.

Jetzt ist es eine andere Welt.
Henriette Reker, Oberbürgermeisterin Köln

Nun sei es besonders wichtig, "den Menschen zu erklären, warum sie um 23 Uhr nach Hause gehen sollen." Hierbei gelte es für Akzeptanz zu sorgen, erklärte Reker im ZDF heute journal. [Sehen Sie oben das gesamte Interview im Video.]

"Ich kann auch diejenigen verstehen, die gerne ein Kölsch trinken, auch nach 23 Uhr. Aber alle wollen ja auch, und das ist den Kölnern und Kölnerinnen auch wichtig, dass wir nicht wieder auf einen Lockdown zusteuern und dann gar nichts mehr offen ist, also dann lieber jetzt Einschränkungen hinnehmen."

Kein Beherbergungsverbot in NRW

Reker räumte allerdings auch ein, dass manche Regelungen schwerer zu vermitteln seien. Als Beispiel nannte sie die umstrittenen Beherbergungsverbote:

Beherbergungsverbote gelten ja in Nordrhein-Westfalen nicht und wir versuchen eben einfach unseren Weg zu finden, in dem was Bund und Land vorgeben. Das ist nicht immer ganz einfach, aber es geht.
Henriette Reker, Oberbürgermeisterin Köln

Von allen Flächenländern hat NRW die höchste 7-Tage-Inzidenz, jeden Tag gibt es neue Hotspots. Als Mittel gegen eine weitere Verbreitung setzt Ministerpräsident Laschet auf schärfere Kontaktbeschränkungen als von Bund und Ländern beschlossen.

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Überlastete Ordnungsdienste in Köln

Die Oberbürgermeisterin appellierte an die Verantwortung aller, dafür zu sorgen, dass keine Neuinfektionen entstehen. Sie stellte klar, dass in der aktuellen Lage - trotz Hilfe durch die Bundeswehr - nicht immer alle Kontaktpersonen von Infizierten innerhalb eines Tages benachrichtigt werden könnten. Die Ordnungsdienste kämen schon jetzt an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Deswegen sei sie auch über Hilfsangebote durch die Bundespolizei dankbar.

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