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Private Feiern - Tschentscher: "50 und nicht viel darüber"

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Im ZDF-Morgenmagazin hat Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher bundesweit einheitliche Corona-Maßnahmen gefordert. Er plädiert für eine Begrenzung von privaten Feiern.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) spricht sich im ZDF-Morgenmagazin für ein Ende des bundesweiten Flickenteppichs bei den Corona-Maßnahmen aus. "So viel Vereinheitlichung wie möglich", fordert Tschentscher.

Einheitlichkeit ist deshalb gut, weil es für Bürgerinnen und Bürger schwierig genug ist, die verschiedenen Regeln zu verstehen. Einheitlichkeit macht die Sache verständlicher, dadurch wird die Einhaltung verbessert und dadurch wirken die Maßnahmen besser.
Peter Tschentscher

Das Virus verhalte sich überall in Deutschland gleich. "So viel Vereinheitlichung wie möglich, aber die Regeln müssen natürlich am Ende immer vernünftig sein", so Tschentscher.

Private Feiern mit maximal 50 Teilnehmern

Da ein Großteil der Infektionen auf private Feiern zurückzuführen seien, sprach sich Tschentscher für eine Begrenzung auf 50 Teilnehmer "und nicht viel darüber" aus. In Bundesländern wie Hessen dürfen sich aktuell bis zu 250 Personen treffen, sofern ein Hygienekonzept vorgelegt wird. In Hamburg sei rund ein Drittel der Neuinfektionen auf solche Feiern zurückzuführen, so Tschentscher.

"Testkapazitäten sind begrenzt"

Berichte, wonach Testlabore in ganz Deutschland gegenwärtig an ihre Kapazitätsgrenzen kommen und benötigte Materialien immer schwerer zu bekommen sind, nahm Tschentscher zum Anlass, das Ausmaß der gegenwärtigen Test-Strategie zu kritisieren.

Testkapazitäten sind begrenzt, deswegen sollte nicht ziellos getestet werden.
Peter Tschentscher

Fälle, bei denen ein besonderes Infektionsrisiko bestehe oder wenn eine Person Symptome habe, sollten Vorrang haben.

Bußgelder vereinheitlichen, Masken am Arbeitsplatz

Mit Blick auf das Masketragen im Alltag sprach sich Hamburgs Erster Bürgermeister für einheitliche Bußgelder aus. "Je einheitlicher, desto übersichtlicher", argumentierte Tschentscher.

Ob angesichts steigender Infektionszahlen die Maskenpflicht auch flächendeckend auf den Arbeitsplatz ausgeweitet werden soll, "hänge vom Arbeitsplatz ab". Er solle ein "medizinisch begründetes Vorgehen" geben. Mit dem Blick auf Schulen sagte er, dass dort etwa aktuell kein großes Infektionsgeschehen zu beobachten sei.

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