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Coronavirus-Forschung - Trump erwartet Impfstoff bis Jahresende

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Der US-Präsident behauptet, einige Firmen seien bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus sehr nah an einem Erfolg. Er kündigt neue Hilfen für sein Land an.

US-Präsident Donald Trump beantwortet Fragen während eines Interviews mit dem Sender Fox News im Lincoln Memorial in Washington.
Glaubt an einen baldigen Durchbruch in der Medizin: Donald Trump im Gespräch mit Reportern von "Fox News" vor der Statue des früheren Präsidenten Abraham Lincoln.
Quelle: imago/UPI Photo

Die USA werden nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump voraussichtlich bis Jahresende über einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus verfügen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir am Ende des Jahres, bis Ende des Jahres, einen Impfstoff haben", sagte Trump in einem Interview mit dem US-Fernsehsender "Fox News".

Trump räumte zugleich ein, dass Experten seine Einschätzung in Zweifel ziehen könnten. "Die Ärzte werden sagen: 'Das sollten Sie nicht sagen'", vermutete der US-Präsident. Er spreche aber aus, was er denke. Seiner Einschätzung nach seien einige Firmen "sehr nah" an einem Erfolg.

"Die USA wollen am liebsten selbst schnell einen Impfstoff gegen Corona entwickeln", sagt Elmar Theveßen, ZDF-Korrespondent in Washington.

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Weltweit wird an Impfstoff geforscht

Wenn nicht die USA als erstes Land einen Impfstoff entwickelten, sondern ein anderes Land, sei ihm das auch recht, sagte Trump. Dann werde er vor diesem Land seinen "Hut ziehen".

Es ist mir egal, ich möchte nur einen Impfstoff bekommen, der funktioniert.
Donald Trump

An einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus wird derzeit in aller Welt unter Hochdruck geforscht. Nur mit einigen wenigen Präparaten laufen bereits klinische Tests.

Die EU-Kommission organisiert heute eine internationale Geberkonferenz für die Entwicklung eines Impfstoffs und andere Mittel gegen die Corona-Pandemie.

Experten gehen davon aus, dass die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs bis zur Marktreife mindestens zwölf bis 18 Monate dauert.

Diese "planet e."-Doku schildert die fieberhafte Suche nach einem Impfstoff:

Weltweit arbeiten Wissenschaftler an der Entwicklung eines Impfstoffes.

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Weiteres US-Hilfspaket ist in Arbeit

Derweil kündigte Trump weitere Finanzhilfen an: "Es kommt noch mehr Hilfe. Es muss sein." Die Demokraten hatten bereits deutlich gemacht, dass sie einen beträchtlichen Rettungsschirm für die Bundesstaaten und Kommunen als Teil eines umfassenderen Gesetzes vorlegen wollen. Dieser könnte sich über zwei Billionen Dollar belaufen und wurde von einigen Republikanern als "unangemessen teuer" kritisiert. Der Kongress hatte bereits ein drei Billionen schweres Rettungspaket im April auf den Weg gebracht.

In seinem Interview drang Trump auch auf eine Wiederaufnahme des Schulunterrichts und des Uni-Betriebs in den USA bis September. "Ich möchte, dass sie zurückkommen", sagte er. Von der US-Wirtschaft erwartet der Präsident nach eigenem Bekunden eine schnelle Erholung von der Corona-Krise. Das kommende Jahr werde "unglaublich" werden.

Hälfte der US-Staaten lockern Regeln

Die USA sind mit mehr als 1,1 Millionen Infektions- und 66.385 Todesfällen das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land weltweit. Derweil haben etwa die Hälfte der US-Bundesstaaten die Beschränkungen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus in unterschiedlichem Umfang gelockert.

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