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Trumps vergiftete Corona-Versprechen

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Drohungen und "fette Schecks" - Trumps vergiftete Corona-Versprechen

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Donald Trump will den Kongress in eine Zwangspause schicken. Eine von vielen Äußerungen und Maßnahmen, die der US-Präsident in der Corona-Krise trifft. Ein aktueller Überblick.

In den USA sind 2.500 Menschen an Corona gestorben. Die USA verzeichnen die höchste Todeszahl weltweit. Präsident Trump will seine Maßnahmen zur Lockerung verkünden.

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Zwangspause für den Kongress

Die aktuellste Maßnahme des Präsidenten: Er wolle freie Stellen in seiner Regierung schnell ohne den Kongress besetzen. Besonders wegen der Epidemie sei es nötig, dass seine Regierung freie Positionen endlich füllen könne, sagte Trump.

Die Verfassung gebe ihm dazu das Recht. Die Senatoren etwa - die in der Regel der Ernennung von Top-Beamten und Ministern zustimmen müssen - seien bis mindestens Anfang Mai gar nicht in Washington. Rein rechtlich könnte Trump so ohne die Zustimmung des Kongresses die Regierungsstellen besetzen.

Die USA stoppen mitten in der Corona-Krise ihre Beitragszahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Trump warf der WHO vor, "viele falsche Informationen" zu den Übertragungswegen und der Sterblichkeit durch das Virus verbreitet zu haben.

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Lockerungen für die US-Wirtschaft

Trump will neue Richtlinien für die Schutzmaßnahmen der US-Wirtschaft so schnell wie möglich lockern. Die Richtlinien für US-Bundesstaaten sollten an diesem Donnerstag vorgestellt werden, sagte Trump.

"Der Kampf dauert an, aber die Daten deuten daraufhin, dass wir landesweit den Höhepunkt der Fälle überwunden haben." Manche Bundesstaaten könnten früher wieder öffnen als andere - sogar schon vor Monatsende.

Drohungen an die Bundesstaaten

Trump machte deutlich, dass er mit den Gouverneuren der Bundesstaaten zusammenarbeiten wolle, dass er notfalls aber auch gegen deren Maßnahmen vorgehen wolle:

Wir haben das Recht zu tun, was immer wir wollen. Aber das würden wir nicht tun wollen.

US-Präsident Trump möchte die Corona-Beschränkungen in den USA möglichst bald lockern - viele Gouverneure allerdings nicht. Jetzt betont der Präsident seine Entscheidungshoheit.

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Trump hatte erst am Dienstag Kritik ausgelöst, als er sagte, er habe die "allumfassende Macht" bei der Wiedereröffnung des öffentlichen Lebens auch in den Bundesstaaten.

Zweifel an ausländischen Fallzahlen

Seit Beginn der Epidemie sind der Johns-Hopkins-Universität zufolge in den USA mehr als 28.300 Menschen infolge einer Infektion mit dem Virus ums Leben gekommen. Die Zahl der bestätigten Fälle in den USA liegt demnach bei mehr als 630.000 - mehr als in jedem anderen Land der Welt.

In der Millionenmetropole sind infolge der Corona-Pandemie deutlich mehr Menschen gestorben als bisher angenommen. Die Gesamtzahl an Todesopfern ist auf mehr als 10.000 gestiegen.

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Trump sagte, viele andere Länder würden ihre Zahlen nicht so transparent veröffentlichen - daher lägen die USA in dieser Statistik vorne. "Glaubt irgendwer wirklich den Zahlen aus einigen dieser Länder?" sagte er. Und:

Wir haben mehr Fälle, weil wir mehr berichten.
Ein Computermodell des Coronavirus

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