ZDFheute

Trump: Keine Quarantäne für Corona-Hotspots

Sie sind hier:

Coronavirus-Krise in den USA - Trump: Keine Quarantäne für Corona-Hotspots

Datum:

Die Coronavirus-Krise in den USA spitzt sich weiter zu, die Zahl der Toten steigt rasant. Auf drastischere Bewegungseinschränkungen verzichtet US-Präsident Trump aber vorerst.

Mehr als 100.000 Infizierte und das Schlimmste steht den USA noch bevor. In keinem Land der Welt gibt es soviele Betroffene. Schwerpunkt der Pandemie sind die Städte New York und New Orleans. Präsident Trump wendet das Kriegsrecht gegen GM an.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Die Coronavirus-Krise in den USA verschärft sich rasant. Die Zahl der Toten hat sich innerhalb weniger Tage verdoppelt, allein im Bundesstaat New York starben mehr als 700 Menschen. Drastischere Maßnahmen seitens des US-Präsidenten bleiben jedoch voerst aus.

Mehr als 120.000 Corona-Fälle in den USA

Präsident Donald Trump verzichtet trotz der sich zuspitzenden Lage vorerst auf eine weitreichende Abriegelung von Hotspots wie New York. "Eine Quarantäne wird nicht notwendig sein", schrieb Trump am Samstag (Ortszeit) auf Twitter und bezog sich damit auf zuvor geäußerte Überlegungen, besonders betroffene Landesteile unter Quarantäne zu stellen.

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Drittanbietern nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server (Facebook, Google, Instagram, Twitter, etc.) übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in einem 'ZDF-Cookie'. Diese Zustimmung können Sie in den Einstellungen unter 'Mein ZDF' jederzeit widerrufen. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Unterdessen überschritt die Zahl der Coronavirus-Toten in den USA die Marke von 2.000, wie aus einer Aufstellung der renommierten Johns Hopkins Universität in Baltimore hervorging. Am frühen Sonntagmorgen lag die Zahl der nachgewiesenen Infektionen bei mehr als 120.000 und damit höher als in jedem anderen Land der Welt.

Wie will Trump die Ausbreitung des Virus eindämmen?

Am Samstag verkündete Trump, er habe in Abstimmung mit seiner Coronavirus-Arbeitsgruppe und den Gouverneuren der betroffenen Staaten beschlossen, auf drastische Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zu verzichten. Stattdessen stellte er einen Reisehinweis der Gesundheitsbehörde CDC in Aussicht.

Demnach werden Menschen in New York, New Jersey und Connecticut dazu angehalten, in den kommenden 14 Tagen auf nicht notwendige inländische Reisen zu verzichten.

Mehr als 105.000 bestätigte Infektionen, mehr als 1.700 Tote – die USA sind das neue Epizentrum der Corona-Krise. Präsident Trump hat nun ein Kriegswirtschaftsgesetz aktiviert.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Dies gelte nicht für Beschäftigte beispielsweise im Gesundheitswesen, bei Finanzdienstleistungsunternehmen oder in der Lebensmittelindustrie. Eine generelle Warnung für inländische Reisen sprach die Behörde CDC nicht aus.

Womit begründete Trump die Überlegungen der Regierung?

Trump beklagte am Samstag, dass New Yorker mitten in der Krise nach Florida im Süden des Landes reisten - was seiner Aussage nach weder die Regierung noch viele Leute dort wollten.

Der US-Ostküstenstaat New York mit der Millionenmetropole New York City hat sich zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA entwickelt.

Am Samstag lag die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in New York, New Jersey und Connecticut zusammen bereits bei mehr als 62.000 und machte damit gut die Hälfte aller Infektionen in den USA aus. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo erwartet den Höhepunkt der Infektionszahlen in zwei bis drei Wochen.

Ist New York vorbereitet?

Lokale Behörden haben immer wieder gewarnt, dass die Kapazitäten der Krankenhäuser dort nicht ansatzweise auf die Ansteckung weiter Teile der Bevölkerung vorbereitet seien. Es könnte zu Engpässen bei Beatmungsgeräten kommen.

Lokalen Medien zufolge könnten die Kliniken in den kommenden Tagen erstmals punktuell an ihre Kapazitätsgrenze gelangen. Für Entlastung soll das Lazarettschiff "Comfort" mit seinen 1.000 Betten sorgen, das sich am Samstag vom Bundesstaat Virginia auf den Weg nach New York machte.

Welche Maßnahmen gelten in New York City?

Restaurants, Bars, Schulen, Museen und Broadwayshows sind in der größten US-Stadt bereits geschlossen. Alle Bürger sind aufgerufen, Zuhause zu bleiben. "Nicht lebenswichtige" Einrichtungen und Firmen sind geschlossen.

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

Schweine auf Spaltenboden in Ense (Nordrhein-Westfalen)

Ferkelzucht und Schweinemast -
Fall Tönnies: Das Dilemma der Schweinebauern
 

Für viele Schweinezüchter ist die Schließung bei Tönnies eine Katastrophe: Ferkel und Mastschweine müssen im Stall bleiben, neue kommen dazu. Weil das System es so will. …

von Lothar Becker
Aerosole in Innenräumen

Nachrichten | heute - in Deutschland -
Aerosole in Innenräumen
 

Forscher der TU Berlin untersuchen, wie groß die Gefahr einer Corona-Infektion in geschlossenen Räumen sein …

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.