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Trump befürchtet 100.000 Tote

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Corona-Krise in den USA - Trump befürchtet 100.000 Tote

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Angesichts einer drohenden Eskalation der Corona-Lage rückt der US-Präsident von seinem gemäßigten Kurs ab und verlängert die aktuell geltenden Richtlinien bis zum 30. April.

US-Präsident Trump hat die Amerikaner in der Corona-Krise auf hohe Opferzahlen vorbereitet. Die geltenden Richtlinien zur sozialen Distanzierung hat er auf Ende April verlängert.

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US-Präsident Donald Trump erwartet, dass die Zahl der Toten in der Corona-Krise in den USA in zwei Wochen ihren Höhepunkt erreichen könnte. Deswegen verlängere er die ursprünglich bis zum 30. März geltenden Richtlinien zur sozialen Distanzierung bis zum 30. April. Je besser die Richtlinien eingehalten würden, "desto schneller wird dieser Albtraum enden", sagte Trump.

Der Präsident begründete die Verlängerung der Schutzmaßnahmen mit einer Studie des Imperial College in London, die von 2,2 Millionen Toten in den USA ausgeht - allerdings ohne Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Trump sagte, wenn es gelinge, die Todeszahl durch die Maßnahmen auf 100.000 zu begrenzen, "dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht".

Sehen Sie in diesem Beitrag, warum New York City vorerst nicht unter Quarantäne gestellt wird:

Obwohl das Coronavirus in New York immer stärker um sich greift, will US-Präsident Trump den Bundesstaat nicht unter Quarantäne stellen. Stattdessen soll ein Lazarettschiff helfen.

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Experten rechnen trotz der Maßnahmen mit Tausenden Toten

Die Ärztin Deborah Birx von der Coronavirus-Arbeitsgruppe im Weißen Haus sagte, Vorhersagen gingen auch mit Eindämmungsmaßnahmen von 80.000 bis 160.000 Toten in den USA aus, potenziell sogar von mehr als 200.000 Toten. Sie sagte: "Wir hoffen, dass diese Modelle nicht ganz richtig sind."

Sehen Sie hier, wie sich New York auf rapide steigende Todeszahlen während der Corona-Pandemie vorbereitet:

In den USA ist New York am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Tausende Menschen drohen zu sterben, auch weil die Trump-Regierung das Problem lange ignoriert hat.

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Trump erwartet im Sommer Rückkehr zur Normalität

Vor zwei Wochen hatte die Regierung Richtlinien für zunächst 15 Tage veröffentlicht, die unter anderem vorsehen, dass Menschen Abstand zueinander halten und Ansammlungen von mehr als zehn Menschen vermieden werden sollen. Trump zeigte sich optimistisch, dass bis zum Sommer das Schlimmste überstanden sei.

Wir können davon ausgehen, dass wir bis zum 1. Juni auf dem Weg der Erholung sind.
Donald Trump

Noch vor wenigen Tagen hatte Trump gesagt, dass er die USA bis Ostersonntag - also in zwei Wochen - wieder weitgehend im Normalbetrieb sehen wolle. Nun sagte er: "Nichts wäre schlimmer, als den Sieg zu verkünden, bevor der Sieg gewonnen ist. Das wäre der größte Verlust." Trump versicherte zugleich: "Wir werden diesen unsichtbaren Fluch, diesen unsichtbaren Feind besiegen."

New Orleans und Chicago sind auch gefährdet

Zuletzt entwickelte sich New York City zum Epizentrum der Corona-Krise in den USA. Bürgermeister Bill de Blasio sagte: "Hier in New York fühlt es sich wortwörtlich an wie zu Kriegszeiten". Die Metropolen New Orleans und Chicago drohen ebenfalls zu Schwerpunkten der Pandemie zu werden.

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

Berlin: Intensivpfleger Sebastian ist hinter einer Schleuse bei seiner Arbeit in einer Schutzausrüstung auf der Intensivstation des Krankenhauses Bethel Berlin.

Warnwert in Berlin überschritten -
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Kinderwünsche in Corona-Zeiten -
Impfstoff statt Xbox
 

Die Wünsche der Kinder zu Weihnachten klingen in diesem Jahr anders als sonst. In ihren Briefen an das …

Tilo Kummer, Bürgermeister von Hildburghausen

Bürgermeister von Hildburghausen -
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