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Facebook löscht Trump-Beitrag

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Verharmlosung des Coronavirus - Facebook löscht Trump-Beitrag

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Kurz nachdem Donald Trump das Krankenhaus verlassen hat, verharmlost er erneut ‎das Coronavirus und vergleicht es mit der Grippe. Die Folge: Facebook löscht seinen Beitrag.‎

Der mit dem Coronavirus infizierte US-Präsident ist nach drei Tagen im Krankhaus wieder im Weißen Haus. Nach Aussage seiner Ärzte ist er aber noch nicht über dem Berg.

Beitragslänge:
1 min
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Der Vergleich des Coronavirus mit der Grippe wurde seit Beginn der Pandemie schon oft bemüht. Auch von US-Präsident Donald Trump. Jetzt verbreitete er diese Behauptung erneut auf den Sozialen Netzwerken. In einem Facebook-Post schrieb der selbst mit dem Coronavirus infizierte Politiker:

Die Grippesaison steht vor der Tür! Jedes Jahr sterben viele Menschen an der Grippe, manchmal mehr als 100.000, und trotz der Impfung. Legen wir unser Land still? Nein, wir haben gelernt, damit zu leben, so wie wir lernen, mit Covid zu leben, das in vielen Bevölkerungen weit weniger tödlich ist!!!
Donald Trump, US-Präsident (am 06.10.2020 auf Facebook)

Die Folge: Zum zweiten Mal überhaupt löschte das Soziale Netzwerk einen Beitrag des US-Präsidenten.

Auf Twitter veröffentlichte er den identischen Text. Auch der Kurznachrichtendienst reagierte und kennzeichnete den Tweet mit einem Hinweis als irreführend und potentiell schädlich im Zusammenhang mit Informationen zur Corona-Pandemie.

US-Präsident Donald Trump zieht seine schützende Gesichtsmaske ab, als er auf dem Truman-Balkon des Weißen Hauses posiert am 05.10.2020

Chronologie -
Trumps kontroverse Corona-Äußerungen
 

Seit Beginn der Pandemie sorgte US-Präsident Donald Trump immer wieder mit falschen oder irreführenden Aussagen zum Coronavirus für Verwirrung. Seine Äußerungen im Laufe der Zeit.

Soziale Netzwerke gehen gegen Falschinformationen vor

Schon in der Vergangenheit gab es immer wieder Konflikte zwischen Donald Trump und den Sozialen Netzwerken. Kennzeichnungen als Fake-News oder gelöschte Beiträge die Folge.

Die Social Media-Plattformen hatten sich besonders in der Corona-Krise vorgenommen, Falschinformationen zum Coronavirus konsequent mit Hinweisen zu versehen.

Trumps Reaktion auf die heutigen Entwicklungen:

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Hier spielt er auf ein US-Gesetz an, wonach Soziale Netzwerke nicht für die Inhalte, die ihre Nutzer posten, verantwortlich sind. Aber es ermöglicht den Unternehmen auch, Inhalte "in gutem Glauben" zu verbergen und mit Hinweisen zu versehen, wenn diese zum Beispiel als obszön oder anstößig gesehen werden.

Dieses Gesetz will Trump ändern lassen. Ein entsprechendes Dekret unterzeichnete er im Mai, nachdem der Kurznachrichtendienst Twitter zum ersten Mal einen seiner Tweets mit einem Hinweis auf Falschinformation gekennzeichnet hatte.

Mit Material von dpa und ZDF.

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