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Mehr als 200.000 Corona-Infizierte in den USA

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Lage verschärft sich - Mehr als 200.000 Corona-Infizierte in den USA

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Die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen in den USA steigen weiter dramatisch an. US-Präsident Trump schwört die Bevölkerung auf eine schwere Zeit ein.

Der US-Präsident warnt die Bevölkerung des Landes vor einer Verschlimmerung der Corona-Krise. Er appelliert an die Bürger, die Regeln einzuhalten. Das Weiße Haus rechnet mit bis zu 240.000 Toten.

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In den USA sind mehr als 200.000 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden - so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore von Mittwoch hervor. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) verzeichnete die Universität 203.608 Fälle.

Ein Großteil der Infektionen wurde im Bundesstaat New York registriert. Gemessen an der absoluten Zahl der bestätigten Infektionen sind die USA inzwischen weltweit am schwersten von der Pandemie betroffen.

Hohe Zahl an Corona-Infizierten: Trumps Begründung stimmt nicht ganz

US-Präsident Donald Trump begründet die hohe Zahl der Infektionen immer wieder damit, dass die USA mehr als jedes andere Land testen würden. Das stimmt zwar in absoluten Zahlen, aber nicht gemessen an der Bevölkerungszahl.

So hat beispielsweise Südkorea pro Kopf mehr getestet als die USA. Auch wenn in den USA mittlerweile deutlich mehr getestet wird, klagen unter anderem die Gouverneure immer noch über einen Mangel an Tests.

Weißes Haus befürchtet bis zu 240.000 Tote durch Corona

Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, rechnet mit Millionen von Corona-Infizierten in den USA. Trump schwur die Amerikaner bereits auf dramatische Opferzahlen ein. "Wir werden Tausende Menschen verlieren", sagte er am Dienstagabend (Ortszeit).

Das Weiße Haus befürchtet nach einer Prognose zwischen 100.000 und 240.000 Tote in den USA durch das Coronavirus - trotz Maßnahmen zur Eindämmung. Die Regierung in Washington geht davon aus, dass Mitte des Monats der Höhepunkt bei den Todeszahlen erreicht sein könnte.

Coronavirus führt zu dramatischer Lage in New York

Der US-Ostküstenstaat New York mit der gleichnamigen Millionenmetropole hat sich zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA entwickelt - allein von Dienstag auf Mittwoch starben dort knapp 400 Menschen. Weil die Kapazitäten der Krankenhäuser nicht auf die Ansteckung weiterer Teile der Bevölkerung vorbereitet sind, werden provisorische Kliniken aufgebaut und vorhandene Einrichtungen mit zusätzlichen Betten aufgestockt.

US-Präsident Trump warnt seine Bevölkerung vor harten Wochen angesichts der Corona-Pandemie. Besonders der Bundesstaat New York ist schwer betroffen. Dazu ZDF-Korrespondent Johannes Hano.

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Die Krankenschwestern, Ärzte und Pfleger bräuchten dringend Entlastung, schildert ZDF-Korrespondent Johannes Hano aus New York:

Wie drastisch die Situation ist, machen Bilder klar, die zeigen, dass man mittlerweile dazu übergegangen ist, Leichen mit dem Gabelstapler in Kühllaster zu verfrachten.

Auch ein Lazarettschiff der Marine hat im Hafen von New York angedockt. Für die Weltstadt gelten strenge Ausgangsbeschränkungen, alle nicht "lebensnotwendigen" Geschäfte sind geschlossen. Einheitliche Ausgangsbeschränkungen gibt es in den USA im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus nicht. In vielen Staaten sind die Bewohner aufgerufen, weitgehend zu Hause zu bleiben. Doch beispielsweise in Florida sieht man immer noch belebte Strände.

Hier finden Sie alle Zahlen und Grafiken zur Corona-Krise.

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