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Amerika in der Krise - USA: Rekordwerte bei Corona und Arbeitslosen

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Die USA haben mit mehr als 82.000 Infizierten China als Corona-Epizentrum abgelöst. Bedingt durch das Virus ist die Arbeitslosenzahl gestiegen.

Ein Mann verlässt mit einem Mundschutz das State Office Building in Jersey City. Die USA verzeichnen einen Rekordwert an Arbeitslosen und sind nun das Land mit den meisten Corona-Infizierten.
Doppelte Hiobsbotschaft für die USA: Amerika verzeichnet Rekordzahlen bei Arbeitslosen und ist das Land mit den meisten Corona-Infizierten.
Quelle: Reuters

Das gewaltige US-Konjunkturpaket im Umfang von 2,2 Billionen Dollar für den Kampf gegen die Corona-Krise soll seine letzte Hürde im Kongress nehmen. Es wird dringend erwartet von der Wirtschaft und von den Bürgern des Landes. Denn Amerika kämpft mit zahlreichen Hiobsbotschaften. Die US-Arbeitslosenzahlen stiegen auf einen neuen Rekordwert. Und die USA wurden mittlerweile zu dem Land weltweit mit den meisten Sars-Cov-2-Infizierten.

USA registrieren mehr als 82.000 Infizierte - mehr als jedes andere Land

Wie aus der laufend aktualisierten Statistik der Johns-Hopkins-University hervorgeht, wurden in den USA bislang gut 82.400 bestätigte Fälle registriert, dicht dahinter lagen China mit fast 81.800 und Italien mit knapp 80.600. Weltweit liegt die Zahl der Infektionen bei über 500.000, die der Toten bei mehr als 23 000.

Billionen-Paket gegen Corona -
Kompromiss in den USA - aber Hürden bleiben
 

Das billionenschwere US-Hilfspaket soll die Wirtschaft während der Corona-Krise unterstützen. Der Kongress hat sich zu einem Kompromiss durchgerungen - dennoch bleiben Hürden.

von Annette Brieger, Washington
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Besonders stark betroffen ist die Metropole New York, wo bislang 281 Tote beklagt wurden. Als nächster Brennpunkt gilt unter Experten New Orleans, wo Karnevalsfeiern die Verbreitung beschleunigt haben sollen. In beiden Städten drohten Beatmungsgeräte knapp zu werden.

Die University of Washington hält einer Studie zufolge in den kommenden vier Monaten mehr als 81.000 Virus-Tote in den USA für möglich. Manche Schätzungen gingen sogar von der doppelten Zahl aus,, sagte Studienleiter Christopher Murray.

Coronavirus lässt US-Arbeitslosenzahlen auf 3.3 Millionen schnellen

Das Coronavirus hinterlässt auch in der US-Wirtschaft deutliche Spuren: Das US-Arbeitsministerium hatte mitgeteilt, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis 21. März von 28.000 auf rund 3,3 Millionen angestiegen war. Es war der größte Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen.

Ausgangssperren und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise führen in den USA zu Diskussionen über die eingeschlagene Vorgehensweise. US-Präsident Donald Trump will nicht zulassen, "dass die Maßnahmen schlimmer sind als das Problem".

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US-Präsident Donald Trump hat den sprunghaften Anstieg der Arbeitslosigkeit als nur vorübergehend beschrieben. Sobald das Land den "unsichtbaren Feind", das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2, besiegt habe, werde die Wirtschaft sich "sehr schnell" wieder erholen, sagte Trump.

Wir werden sehr stark wieder zurückkommen.
US-Präsident Donald Trump

Trump hat sich auch nach der Videokonferenz mit den übrigen Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Wirtschaftsmächte zum Coronavirus zuversichtlich. "Wir haben über das Problem gesprochen. Und hoffentlich wird es nicht mehr lange ein Problem sein", sagte Trump nach dem virtuellen Treffen.

Gewaltiger Wille, das hinter sich zu bringen

"Wir haben diskutiert, wie lebenswichtig es für all unsere Nationen ist, umgehend Informationen und Daten weiterzugeben", sagte Trump weiter. Es gebe unter allen Staaten einen "gewaltigen Willen, das hinter sich zu bringen", sagte Trump.

Sehen Sie hier einen Beitrag über die Videokonferenz der G-20:

In Videokonferenzen haben sich erst die Staats- und Regierungschefs der G20, später die der EU beraten. Bei beiden ging es um die internationale Kooperation in der Krise.

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Frankreichs Präsident Macron plant Initiative mit US-Präsident Trump

Der französische Präsident Emmanuel Macron plant nach eigenen Worten mit US-Präsident Donald Trump eine neue Initiative im Kampf gegen die Pandemie. Er habe mit Trump zu dem Thema "ein sehr gutes Gespräch" gehabt, schreibt Macron auf Twitter. Mit dem gemeinsamen Vorstoß sei in den kommenden Tagen zu rechnen.

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Die rasante Ausbreitung des Coronavirus hat das öffentliche Leben in weiten Teilen der USA zum Erliegen gebracht. Fast die Hälfte der rund 330 Millionen Amerikaner unterliegen nun von Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen.

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