Sie sind hier:

Covid-19 in den USA - Erste US-Bundesstaaten lockern Corona-Regeln

Datum:

Texas, Minnesota, Florida und Vermont kehren langsam wieder zur Normalität zurück. Indes schürt Präsident Trump Proteste in demokratisch regierten US-Staaten.

Nachdem US-Präsident Trump eine stufenweise Öffnung des Landes angekündigt hatte, folgen nun die ersten Bundesstaaten mit vorsichtigen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen. In Texas können ab Freitag kommender Woche Läden wieder öffnen, bereits am Montag sollen Besucher unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen Parks betreten dürfen. Schulen sollen für den Rest des Schuljahres geschlossen bleiben.

Minnesotas Gouverneur kündigte an, dass unter anderem Parks, Wanderwege, Golfplätze und Freiluft-Schießstände unter Befolgung von Schutzmaßnahmen wieder öffnen könnten. In Vermont können unter bestimmten Bedingungen Händler wieder öffnen und Bauarbeiten wieder aufgenommen werden. In Florida gab der Gouverneur den Kommunen grünes Licht, Strände und Parks wieder zu öffnen.

Sehen Sie in diesem Beitrag, wie US-Präsident Trump sein Land schrittweise wieder zur Normalität führen will:

Trump überlässt die Entscheidung den Gouverneuren

Trump will die USA mit den am Donnerstag vorgestellten Richtlinien in drei Phasen auf den Weg zur Normalität zurückführen und die Wirtschaft schrittweise wieder öffnen. In den USA ist die Arbeitslosigkeit wegen der Corona-Krise zuletzt dramatisch angestiegen. Trump gab keinen genauen Zeitplan vor und überließ die Entscheidung den Gouverneuren der 50 Bundesstaaten.

Dennoch heizte Trump am Freitag Proteste seiner Anhänger gegen strenge Schutzmaßnahmen in Bundesstaaten an. Auf Twitter schrieb der Republikaner in Großbuchstaben "Befreit Michigan!", "Befreit Minnesota!" und "Befreit Virginia" - alle drei Bundesstaaten werden von demokratischen Gouverneuren regiert, die strenge Schutzmaßnahmen erlassen haben. In den drei Bundesstaaten war es in den vergangenen Tagen zu Demonstrationen gegen die Maßnahmen gekommen.

Sehen Sie in diesem Beitrag, wie schwer die Pandemie das Leben in den USA beeinträchtigt:

Sorge vor Gewaltausbrüchen

Der demokratische Gouverneur von Washington, Jay Inslee, verurteilte die "illegalen und gefährlichen" Äußerungen Trumps.

Der Präsident ist entgleist.
Jay Inslee

"Er bringt Millionen Menschen in Gefahr, an Covid-19 zu erkranken. Seine verstörenden Tiraden und seine Aufrufe, wonach Menschen Bundesstaaten 'befreien' sollen, könnten auch zu Gewalt führen." Trump hatte zuvor gesagt: "Ich denke, sie hören auf mich. Es scheinen Demonstranten zu sein, die mich mögen." Bei seiner Twitter-Tirade griff er auch den New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo an. Der solle mehr Zeit aufs Tun verwenden und weniger aufs Beschweren, schrieb Trump.

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Drittanbietern nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server (Facebook, Google, Instagram, Twitter, etc.) übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in einem 'ZDF-Cookie'. Diese Zustimmung können Sie in den Einstellungen unter 'Mein ZDF' jederzeit widerrufen. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der dreistufige Fahrplan sieht vor, dass die Ausgangsbeschränkungen an Orten gelockert werden können, wo das Virus unter Kontrolle gebracht wird. Dafür müsse dort aber auch ausreichend getestet werden. Die Forderung von Cuomo und anderen Gouverneuren, die Regierung müsse ihnen helfen, die Testkapazitäten zu verbessern, wies Trump zurück. "Die Staaten müssen ihre Tests erhöhen."

Weniger Corona-Tote erwartet als zuvor

Die US-Regierung rechnet jetzt nach Angaben von Präsident Donald Trump mit 60.000 bis 65.000 Toten infolge der Coronavirus-Pandemie in den USA. Die Zahl liege weit unter früheren Vorhersagen von mindestens 100.000 Toten in den Vereinigten Staaten, sagte Trump. Nach Informationen der Johns-Hopkins-Universität sind in dem Land mittlerweile rund 700.000 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus registriert, 36.727 Personen starben an den Folgen der Erkrankung.

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.